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Johannes(R)

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14.04.2008, 19:07
 

Russisches Fernsehen überträgt Papst-Botschaft (sonstige Themen)

Pressenmeldung von Kirche in Not

14. April 2008

Russisches Fernsehen überträgt Papst-Botschaft

Papst Benedikt XVI. wird sich am 16. April, seinem 81. Geburtstag, erstmals im Fernsehen an das russische Volk wenden. Das teilte das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ in München mit. Die Papstansprache sei Teil eines Dokumentarfilms, den die Sankt Petersburger Medienagentur Blagovest Media zusammen mit dem Catholic Radio and Televison Network (CRTN) produziert habe. CRTN wird von „Kirche in Not“ finanziell unterstützt.

Adressaten der Grußbotschaft, die der russische staatliche Nachrichtenkanal „Vesti“ ausstrahlen werde, seien das ganze russische Volk, die katholischen Bischöfe, die Katholiken in Russland, das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Alexij II. sowie alle orthodoxen Christen. Benedikt XVI. betone in seiner zum Teil auf Russisch gehaltenen Ansprache vor allem die Notwendigkeit des innerchristlichen Dialogs, heißt es in der Mitteilung von „Kirche in Not“. Das Hilfswerk habe die Entstehung des Films „angeregt und unterstützt“.

Die Dokumentation zeige außerdem wichtige Stationen aus dem Leben und Wirken des Papstes. Zu Wort komme neben anderen Wegbegleitern des heutigen Papstes sein älterer Bruder, Monsignore Georg Ratzinger. Eine Einleitung zu der Dokumentation spreche ein Mitarbeiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchates, der Sekretär für den innerchristlichen Dialog, Erzpriester Igor Vyzhanov.

Sowohl in Rom als auch in Moskau sei man sich darüber im Klaren, dass „Film und Ansprache ein Symbol für den Prozess der Annäherung beider Kirchen“ seien, sagt der Russland-Experte von „Kirche in Not“, Peter Humeniuk, der das Projekt nach Darstellung des Hilfswerks von Anfang an betreut hat und zu den Ideengebern des Filmes gehört. Humeniuk habe in Russland ein großes Bedürfnis nach objektiven Informationen über den Papst festgestellt. Diesem Bedürfnis solle der Film abhelfen.


Realisiert worden sei das Filmprojekt in enger Zusammenarbeit mit dem Moskauer Patriarchat sowie mit dem Botschafter des Vatikans in Moskau, Erzbischof Antonio Mennini. Das vatikanische Fernsehen CTV habe viele Archivaufnahmen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt zeigt sich laut Humeniuk, dass der Dialog zwischen der Katholischen und der Russisch-Orthodoxen Kirche vorankomme. „Kirche in Not“ sehe sich als „Katalysator“, denn das Hilfswerk sei zwar kein direkter Verhandlungspartner im interkonfessionellen Dialog, es fördere jedoch Initiativen, die diesem Ziel dienen.

„Kirche in Not“ ist ein Hilfswerk päpstlichen Rechtes, das direkt dem Heiligen Stuhl untersteht. Auf ausdrücklichen Wunsch des damaligen Papstes Johannes Pauls II. engagiert es sich seit Anfang der 1990er-Jahre für die Versöhnung mit der Russisch-Orthodoxen Kirche. Papst Benedikt XVI. habe im April 2007 in einer Privataudienz den Einsatz des Werkes zugunsten der Versöhnung zwischen Katholischer und Russisch-Orthodoxer Kirche gewürdigt und diesen Auftrag bekräftigt.

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Hidden21(R)

14.04.2008, 19:26

@ Johannes
 

Russland--Botschaft und USA-Reise des Hl. Vaters

Hallo Johannes,

bist mir mit dem Posting zuvor gekommen ...:-). Ich messe der Ausstrahlung eine große Bedeutung bei, zumal der Papst jetzt in die USA reisen wird. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Ursprünglich war die Ausstrahlung ja für den März geplant, ich empfahl sogar eine noch frühere Ausstrahlung, das lag aber nicht mehr in "unseren" Händen. Man darf nicht vergessen, daß dies die erste Botschaft eines Papstes an das russische Volk ist. Die orthodoxe kirche versteht sich ja als das "dritte Rom". In der Ausstrahlung kommt auch der Metropolit Kyrill zur Aussprache. das hat strategische Bedeutung. Alexej II wird dem zugestimmt haben, da seine deutschsprachigen Vorfahren eine größere Nähe zu diesem deutschen Papst zulassen, als bei seinem Vorgänger. Man weiß ja ansonsten, wie empfindlich die russisch-orthodoxe Kirche auf Prosyletismus reagiert und ihr Territorium verteidigt.

Rubenstein machte mich auf eine frühere Aussage Gaiamans aufmerksam, demzufolge der Papst anläßlich einer USA-Reise ermordet wird. Dunkel kann ich mich ebenfalls an eine solche Vorausschau erinnern. Die Zeit für die "Eliten" ist günstig, mit einem solchen verbrecherischen Coup Chaos und Kriege zu erzeugen, um dem totalen Machtverlust durch Finanz- und Wirtschaftskrise zu entgehen bzw. ads Gesetz des Handelns an sich zu ziehen (könnte als Terrorakt weltweit wieder die bürgerlichen Rechte einschränken und die kriegerischen Aktivitäten der USA verstärken). Hoffen wir auf das Beste, sowohl was die Reaktion des russischen Volkes auf die TV-Ansprache als auch die USA-Reise des Hl. Vaters betrifft.

Grüße
Hidden21

Zitrone(R)

E-Mail

14.04.2008, 19:43

@ Hidden21
 

Russland--Botschaft und USA-Reise des Hl. Vaters

Hallo H.,

Papst und Gaiaman wurde hier schon im Februar aufgegriffen:

http://www.prophezeiungsforum.de/forum/board_entry.php?id=1603

Gruss
z

Conner(R)

15.04.2008, 20:00

@ Hidden21
 

Russland--Botschaft und USA-Reise des Hl. Vaters

» Hallo Johannes,
»
» bist mir mit dem Posting zuvor gekommen ...:-). Ich messe der Ausstrahlung
» eine große Bedeutung bei, zumal der Papst jetzt in die USA reisen wird. Der
» Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Ursprünglich war die Ausstrahlung ja
» für den März geplant, ich empfahl sogar eine noch frühere Ausstrahlung,
» das lag aber nicht mehr in "unseren" Händen. Man darf nicht vergessen, daß
» dies die erste Botschaft eines Papstes an das russische Volk ist. Die
» orthodoxe kirche versteht sich ja als das "dritte Rom". In der
» Ausstrahlung kommt auch der Metropolit Kyrill zur Aussprache. das hat
» strategische Bedeutung. Alexej II wird dem zugestimmt haben, da seine
» deutschsprachigen Vorfahren eine größere Nähe zu diesem deutschen Papst
» zulassen, als bei seinem Vorgänger. Man weiß ja ansonsten, wie empfindlich
» die russisch-orthodoxe Kirche auf Prosyletismus reagiert und ihr
» Territorium verteidigt.
»
» Rubenstein machte mich auf eine frühere Aussage Gaiamans aufmerksam,
» demzufolge der Papst anläßlich einer USA-Reise ermordet wird. Dunkel kann
» ich mich ebenfalls an eine solche Vorausschau erinnern. Die Zeit für die
» "Eliten" ist günstig, mit einem solchen verbrecherischen Coup Chaos und
» Kriege zu erzeugen, um dem totalen Machtverlust durch Finanz- und
» Wirtschaftskrise zu entgehen bzw. ads Gesetz des Handelns an sich zu
» ziehen (könnte als Terrorakt weltweit wieder die bürgerlichen Rechte
» einschränken und die kriegerischen Aktivitäten der USA verstärken). Hoffen
» wir auf das Beste, sowohl was die Reaktion des russischen Volkes auf die
» TV-Ansprache als auch die USA-Reise des Hl. Vaters betrifft.
»
» Grüße
» Hidden21



Servus Hidden21,

der Gedanke mit dem Papst und den USA ist mir auch schon gekommen, gerade was das dortige Waffenrecht betrifft. Wenn du dir die evangelikale Rechte im Allgemeinen und Chick-Gospel im Besonderen anschaust, so gibt es dort schon sehr konkrete Motive. Im übrigen haben mich letztens zwei Mormonen, sehr gut angezogen, versucht zu bekehren. Nach drei Minuten gaben diese entnervt auf, da ich diese der Häresie bezichtigte.

Wenn in US jetzt seitens des Papsbesuchs jemand die Nerven verliert, so wage ich zu behaupten, das der Dalai Lama der nächste ist, gefolgt von einem US Präsidenten in der Stadt mit den vier Türmen, gemäß der Prophezeiungen.

Nur mal so als Idee.

Gruß

Conner

Johannes(R)

E-Mail

16.04.2008, 16:36

@ Johannes
 

Der Text der Ansprache

(Pressemeldung von "Kirche in Not" )

Wörtlich sagte der Papst in einer Übersetzung von „Kirche in Not“:

Liebe Bürger der Russischen Föderation,

ich bin dankbar für die Einladung, mich an Euch zu wenden und Euch meinen herzlichen Gruß auszusprechen, und ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, die Wertschätzung, die Zuneigung und die Achtung auszudrücken, die der Nachfolger Petri und die Katholische Kirche seit jeher Euren Völkern und der Russisch-Orthodoxen Kirche gegenüber hegen.

Russland ist ein wahrhaft großes Land: in seiner territorialen Ausdehnung, seiner langen Geschichte, seiner erhabenen Spiritualität, seinem vielfältigen Kunstschaffen. Im vergangenen Jahrhundert wurde der Horizont Eures edlen Landes, wie der anderer Gebiete auf dem europäischen Kontinent, vom Schatten des Leidens und der Gewalt verdunkelt. Doch diese wurden durchkreuzt und besiegt vom glänzenden Licht so vieler orthodoxer, katholischer und andersgläubiger Märtyrer, die in der Unterdrückung durch schreckliche Verfolgungen gestorben sind.

Die Liebe zu Christus bis zum Martyrium, die ihnen gemeinsam ist, erinnert uns an die drängende Notwendigkeit, die Einheit der Christen wiederherzustellen, eine Pflicht, der sich die Katholische Kirche unwiderruflich verpflichtet fühlt. In diese Richtung bewegen sich die Katholische und die Russisch-Orthodoxe Kirche. Ich erinnere mich gut, dass beim II. Vatikanischen Konzil eine Delegation des Moskauer Patriarchats anwesend war, und ich habe die Kontakte mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, die sich daran anschlossen, mitverfolgt. In den letzten Jahren haben sich diese Kontakte vor allem zwischen den Gläubigen, den Priestern und Bischöfen intensiviert. Und dann der interreligiöse, interkulturelle Dialog, der eine weitere vorrangige Aufgabe der Katholischen und ich wage zu sagen, auch der Russisch-Orthodoxen Kirche, ist.

Im Bewusstsein der geistlichen Gaben, deren Verwalter sie sind, und unter fester Bewahrung ihrer eigenen Identität, sind die Christen eingeladen, die Begegnung mit den Nachfolgern anderer Religionen zu suchen und mit ihnen einen fruchtbaren Dialog in der Liebe und in der Wahrheit zu etablieren. Deshalb bitte und wünsche ich mir, dass die tausendjährige russische Kirchenerfahrung weiterhin das christliche Panorama bereichert, im Geist ehrlichen Dienstes am Evangelium und am Menschen heute. Und jetzt ein Gruß in russischer Sprache:

Ich freue mich sehr darüber, mich in russischer Sprache an das Volk und
die Regierung dieses großen und mir so teuren russischen Landes zu wenden.
Herzlich grüße ich unsere lieben orthodoxen Brüder, insbesondere Seine
Heiligkeit, den Patriarchen von Moskau und ganz Russland, und die katho-
lischen Bischöfe sowie ihre Gemeinden. Allen wünsche ich Frieden und
Wohlergehen und gegenseitige Liebe, und ich rufe auf Sie alle den Segen
Gottes herab.


„Kirche in Not“ ist ein Hilfswerk päpstlichen Rechtes, das direkt dem Heiligen Stuhl untersteht. Auf ausdrücklichen Wunsch des damaligen Papstes Johannes Pauls II. engagiert es sich seit Anfang der 1990er-Jahre für die Versöhnung mit der Russisch-Orthodoxen Kirche. Papst Benedikt XVI. habe im April 2007 in einer Privataudienz den Einsatz des Werkes zugunsten der Versöhnung zwischen Katholischer und Russisch-Orthodoxer Kirche gewürdigt und diesen Auftrag bekräftigt.

Interview mit dem Russlandexperten des Hilfswerks "Kirche in Not" im Deutschlandfunk

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