Prophezeiungsforum (aktuelles Weltgeschehen im Licht der Bibel) - In, über und außerhalb Rußland braut sich was zusammen

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Hidden21(R)

07.12.2007, 16:47
(editiert von Hidden21, 07.12.2007, 17:01)
 

In, über und außerhalb Rußland braut sich was zusammen (sonstige Themen)

Die heutige Tagesmeldung bei RIAN:

In Russland:

"Russland erhöht Produktion von Militärtechnik um 25 Prozent"
16:16 | 07/ 12/ 2007

MOSKAU, 07. Dezember (RIA Novosti). Russland hat 2007 die Produktion von Waffen und Militärtechnik um fast 25 Prozent im Vergleich zu 2006 erhöht.


Der Erste Vizepremier Sergej Iwanow sagte, "dass die Produktion in der funkelektronischen Branche des Militär-Industrie-Komplexes um 34,7 Prozent, beim Flugzeugbau um 39,1 Prozent und in der Industrie für konventionelle Waffen um 73,9 Prozent angestiegen sei."

„Wir werden auch weiter die Produktion steigern. ..."
Link: http://de.rian.ru/business/20071207/91382106.html


Über Russland:
"Menetekel am russischen Himmel: Hand schrieb letzte Warnungen:Nachricht (aus dem SB, Nr. 49/2007):
Millionen von Russen haben kürzlich eine geheimnisvolle Offenbarung gesehen, die eine weiße Hand 30 Minuten lang neun Botschaften an den Himmel schrieb, die man drei Stunden lang sehen konnte. Kern der Botschaft: "Die Zeit ist nahe. Es ist sicher, daß ich bald komme".

Die Nachricht von der Schrift am Himmel wurde von einem Priester überbracht, der häufig in Rußland Exerzitien hält. Die Meldung sei in einer Kirche in der Schweiz verteilt worden. Danach haben viele Menschen die Botschaft gesehen und seien von großer Furcht erfüllt gewesen. Der Verkehr sei zum Stilland gekommen. Da die Erscheinung drei Stunden gedauert habe, habe sie sich überall herumgesprochen. Die gläubigen Russen halten den Text der Botschaft für eine ernste Warnung vor einer kommenden Katastrophe...."


(Frage Johannes: Wie ist das mit dem copyright, bevor ich alles poste bzw. weiter ausführe? Es wird nämlich erst noch richtig interessant und der Schwarze Brief von heute und letzter Woche ist wieder einmal erstklassig)


Außerhalb Rußlands
"Friedliche Lösung für den Kosovo: Benedikt XVI. empfängt albanischen Staatspräsidenten"
ROM, 6. Dezember 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat heute Vormittag den albanischen Staatspräsidenten Bamir Topi im Vatikan empfangen. Die Begegnung diente der Stärkung der guten bilateralen Beziehungen und ermöglichte einen Gedankenaustausch über die internationale Lage und die Entwicklungen im Kosovo. Der hohe Staatsgast wurde auch von Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone SDB und Erzbischof Dominique Mamberti empfangen, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten.

„Der Präsident vermittelte der katholischen Kirche seine Dankbarkeit für die Unterstützung, die sie der albanischen Bevölkerung insbesondere durch ihre Bildungseinrichtungen und Hilfswerke bietet“, berichtete der Heilige Stuhl im Anschluss. Der höchste albanische Staatsmann habe außerdem seine Freude über die am Montag erfolgte Unterzeichnung des Zusatzvertrags über Gesundheits- und Steuerfragen zum Ausdruck gebracht sowie seine Hoffnung, dass die Zusammenarbeit auch weiterhin erfolgreich sein möge, auch in kultureller und spiritueller Hinsicht.

„Präsident Topi erläuterte die kürzlich unternommenen Schritte der albanischen Regierung zur Lösung der schwierigsten Probleme des Landes: die Errichtung eines Rechtsstaates und das Voranschreiten in Richtung europäische Integration. Schließlich lenkte man die Aufmerksamkeit auf eine Reihe von bilateralen und regionalen Fragen.“

Im Hinblick auf den definitiven Rechtsstatus des Kosovo wurde die Notwendigkeit betont, auf die fundamentalen Anliegen der betroffenen Seiten zu achten und jeden Rückgriff auf Gewalt zu unterlassen. Der Heilige Stuhl und Albanien unterhalten seit 1992 diplomatische Beziehungen."


Link: http://www.zenit.org/article-13983?l=german


Unter Russland:
"„Gefahr für die gesamte Welt“
Von Daniel Lenz und David Wengenroth

Nachdem die Partei von Wladimir Putin bei den Duma-Wahlen einen haushohen Sieg davongetragen hat, rätselt die internationale Presse über Putins weitere Pläne. Die Befürchtungen reichen von innenpolitischen Winkelzügen bis hin zu einer Bedrohung für die außenpolitischen Beziehungen Russlands. Auch die eigentlich unmögliche Rückkehr Putins ins Präsidentenamt wird nicht mehr ausgeschlossen....


Das Handelsblatt zitiert die Londoner Times, die schreibt: „Putin ist schon im Zentrum eines verstörenden sowjetischen Personen-Kults, der keine parlamentarische Kontrolle und nur wenig private Kritik an seinen Urteilen zu internationalen Fragen wie der Zukunft des Kosovos oder Irans Atomwaffen-Plänen erlaubt“

Weiterlesen im Handelsbaltt: http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Internati.../default.aspx/gefahr-fuer-die-gesamte-welt.html

Noch ein Hinweis:
Der Papst-Besuch in Moskau soll neuesten Informationen nach 2008 stattfinden. Geplant ist er seit langem. Ich gehe davon aus, daß zwei Monate nach Ausstrahlung der Papstbotschaft an das russische Volk der Besuch erfolgen wird.

Hidden21

Hidden21(R)

07.12.2007, 19:44

@ Hidden21
 

Aktuell von Radio Vatikan

Heutige News Radio Vatikan (RV):

(1) Vatikan

Papst Benedikt XVI. hat den „Außenminister” des Moskauer Patriarchats, Metropolit Kyrill, am Freitag zu einer Unterredung empfangen. Über Gesprächsinhalte gab der Vatikan zunächst nichts bekannt. Kyrill war im Rahmen eines mehrtägigen Aufenthalts bereits mit dem vatikanischen Ökumene-Minister, Kurienkardinal Walter Kasper, und mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone zusammengetroffen... (rv/apic/ansa)


(2) Vatikan/Ukraine (vielleicht nur Zufall):

Kardinal Walter Kasper besucht in diesen Tagen Kiev. Anlass ist die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die örtliche Universität an diesem Freitag. Zuvor traf der Ökumene-Chef des Heiligen Stuhles mit dem Metropoliten Vladimir von Kiev und der ganzen Ukraine zusammen, dem Oberhaupt der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchates. Auch Begegnungen mit Katholiken standen auf dem Programm, u.a. mit Erzbischof Lubomir Husar, dem Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine. (rv)


Da läuft gegenwärtig die Diplomatie zwischen beiden Kirchen auf höchster Ebene... Dem Dalai Lama wurde abgesagt. Man setzt halt Prioritäten...:

(3) Italien/China

Der Dalai Lama ist auf seiner Italienreise in Mailand mit dem dortigen Erzbischof Kardinal Dionigi Tettamanzi zusammengetroffen. Er bewundert Papst Benedikt XVI. und dessen Insistieren, dass Glaube und Vernunft zusammengehen müssten, sagte das geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera” vom Freitag. Laut Bericht bedauerte der Dalai Lama, dass die Papstaudienz nicht zu Stande gekommen war. Bei jedem Italien-Besuch verspüre er die „moralische Pflicht”, dem Papst Respekt und brüderliche Verbundenheit zu bekunden. Der Dalai Lama und Benedikt XVI. seien sich bereits im Oktober 2006 zu einem privaten Austausch begegnet, hatte der Vatikan mitgeteilt. Der Papst sei in diesen Wochen sehr beschäftigt; es gebe „keinen ausreichend starken Grund” für einen Gesprächstermin. Persönliche Amerkung: Sehr richtig und logisch!


Gruß Hidden

Zitrone(R)

E-Mail

07.12.2007, 20:26

@ Hidden21
 

In, über und außerhalb Rußland braut sich was zusammen

» "Menetekel am russischen Himmel: Hand schrieb letzte Warnungen:
» Nachricht (aus dem SB, Nr. 49/2007):
» Millionen von Russen haben kürzlich eine geheimnisvolle Offenbarung
» gesehen, die eine weiße Hand 30 Minuten lang neun Botschaften an den
» Himmel schrieb, die man drei Stunden lang sehen konnte. Kern der
» Botschaft: "Die Zeit ist nahe. Es ist sicher, daß ich bald komme".
»
» Die Nachricht von der Schrift am Himmel wurde von einem Priester
» überbracht, der häufig in Rußland Exerzitien hält. Die Meldung sei in
» einer Kirche in der Schweiz verteilt worden. Danach haben viele Menschen
» die Botschaft gesehen und seien von großer Furcht erfüllt gewesen. Der
» Verkehr sei zum Stilland gekommen. Da die Erscheinung drei Stunden
» gedauert habe, habe sie sich überall herumgesprochen. Die gläubigen Russen
» halten den Text der Botschaft für eine ernste Warnung vor einer kommenden
» Katastrophe...."


Hallo H.,

kannst du zu dem Thema -Hand- etwas mehr ausführen; ich kenne eine ähnliche Beobachtung von Augenzeugen (davon viele Ungläubige, die sie aber auch sahen)
aus Israel.
Wo in Russland und wann war dieses Geschehen?
Wäre nett, wenn du es näher erläutern könntest.

Hier zu einer anderen Hand vom Himmel:

Plötzlich stockte der syrische Angriff. Was war geschehen? Unsere Restverteidigung erwartete den Todesstoss - doch er blieb aus! Die Syrer stoppten, Truppen und Panzer, mitten im Vormarsch. Unglaublich! Doch blitzartig hatten wir uns auf die neue Situation eingestellt und mit dem wenigen Kriegsmaterial, das uns geblieben war, stürmten wir nun nach vorn in die freiwerdende Bresche. Das Unfassbare geschah: der Feind wich genauso erschreckt zurück, wie er zuvor siegesbewußt unsere Stellungen überrannt hatte. Jetzt schlug unser Häuflein wie zu Gideons Zeiten die feindliche Riesenarmee in die Flucht. Kurz danach war auch unser Nachschub, unsere Verstärkung da, und Israel siegte wieder. Was aber, und das beschäftigte uns alle, war wohl in den syrischen Reihen geschehen?
Kurz darauf erhielt ich auch diesbezüglich Auskunft: Einer unserer Soldaten erzählte es mir ganz unter dem Eindruck des Geschauten. Hier sein Bericht:
'Die Syrer kamen. Wir sahen, wie die Verteidigungslinie vor uns überrollt wurde. Jetzt ging es uns an den Kragen. Wo blieb unser Nachschub??? Jetzt ist es aus mit uns, dachten wir. Plötzlich - ich traute meinen Augen kaum - schob sich eine riesige, weisse Hand vom Himmel her zwischen uns und die Syrer. Sie legte sich ruhig vor die Schlachtreihe des Feindes, verharrte einen Augenblick und schob dann ganz behutsam die Syrer zurück, Richtung Damaskus. Ich war total 'erschlagen' ob der Majestät dieser Hand, ob ihrer Schöne und ob ihrer absoluten Autorität. Und was mich sehr sehr verwunderte war, daß niemand meiner Kameraden sah, was ich vor Augen hatte ...aber die wirkung dieser Erscheinung spürten alle. Und das Resultat der Wirkung war, unser mit letzter Kraft und Munition geführter Gegenangriff. Unsere Truppe stürmte von unbändiger Kraft getrieben den Syrern nach, obwohl kurz vorher in unserem Heer Verzweiflung geherrscht hatte.'"
Der israelische Sanitätsoffizier, der diesen Bericht verfaßt hat, ist wie auch Lily Wreschner (s.o.) dem Autor der Segne-Israel-Artikel persönlich bekannt, und ist ganz sicher eine zuverlässige Quelle.


http://www.segne-israel.de/artikel/a_wunder.htm

Hier noch eine biblische Deutung zu Russlands kommenden Rolle:

http://www.jesus-kommt-wieder.de/dave/dave16.phtml

Gruss
z

Hidden21(R)

08.12.2007, 09:52

@ Zitrone
 

Der ganze Text der Menetekels in Russland

Hallo H.,
»
» kannst du zu dem Thema - Hand- etwas mehr ausführen; ich kenne eine
» ähnliche Beobachtung von Augenzeugen (davon viele Ungläubige, die sie aber
» auch sahen) aus Israel. Wo in Russland und wann war dieses Geschehen?
» Wäre nett, wenn du es näher erläutern könntest.


Hallo Z.,

gerne, kann ich machen. Hier der gesamte Text (damit das Forum mit dem Copyright vom SB kein Problem bekommt, gibt es am Ende die Quelle und "Eigenwerbung" für den Schwarzen Brief):

"Die Sätze am Himmel hatten den folgenden Wortlaut:
1. Das Böse übersteigt das Gute
2. Es ist Winter für Mein Volk: Keine Frucht, keine Blüte
3. Das ist der Tag der Reue und Buße
4. Keine gerade Seele wird inmitten der krummen Seelen bleiben - und keine
krumme Seele wird bei den geraden Seelen bleiben können
5. Achtet auf Mein Heil
6. Bringt Früchte der Buße
7. Ich werde diejenigen retten, die den Herrn fürchten
8. Handelt verantwortungsbewußt, die Zeit ist nahe
9. Es ist sicher, daß ich bald komme".

Der Wortlaut und die Wortwahl entsprechen der alten russischen Mystik, die dem einfachen Volk vertraut ist. Daran erkennt das Volk, daß es sich um eine echte Botschaft des Herrn handelt. Die Texte selbst entsprechen den für echt gehaltenen mystischen Offenbarungen aus anderen Ländern und Kulturen.

Ein Deutungsversuch:

Zu 1. Aus Fatima und Garabandal - um nur zwei zu nennen - ist uns diese Warnung bekannt. Das Maß ist voll! Der Kelch läuft über! Wenn die Menschen sich nicht bekehren, kommen die Strafgerichte.

Zu 2. Die Ankündigung einer Natur- und einer Hungerkatastrophe. Das Ereignis wird in einem Winter eintreten. Es kann sich um diesen oder um den nächsten Winter handeln.

Zu 3. Der Tag der Reue und der Buße kann sich auf einen bestimmten Tag beziehen, z.B. auf den Tag der in Garabandal angekündigten Großen Warnung. Diese kommt an dem Tag, an dem die russischen Armeen deutschen Boden betreten.

Zu 4. Die krummen und geraden Seelen sind Symbole für die Aufteilung der Menschen im Strafgericht Gottes. In verschiedenen Prophetien werden die Menschen von Engeln markiert. In den drei dunklen Tagen, aber auch schon vorher kommen zahlreiche Menschen ums Leben, die das Kainsmal tragen. Die positiv bezeichneten Menschen werden weitgehend geschützt.

Zu 5. Das Heil Gottes ist der entscheidende Hinweis auf den Unterschied zwischen Gott und Satan. Christus sagt: "Siehe, Ich mache alles neu!" Der Teufel macht alles kaputt, wie auch die Menschen, die ihm folgen. Daran kann man sie alle erkennen, die Guten und die Bösen.

Zu 6. Das ist eine klare Aufforderung zum Handeln. Nach der Reue und Umkehr muß der Mensch Taten folgen lassen, "Früchte der Buße". Die größte Frucht ist die Anbetung.

Zu 7. Das ist ein göttliches Versprechen und geht zurück auf die biblische Aussage über die Frucht des Herrn. Auf der anderen Seite werden die Ereignisse so sein, daß die Menschen Gott wieder fürchten werden. Gott wird als Strafender auftreten und die "Engel der Endzeit" senden. Diese werden die Erde reinigen, wie es noch nie seit der Sintflut geschehen ist.

Zu 8. Das ist ein ganz deutlicher Aufruf, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, das Leben der eigenen Familie und das der Nachbarn zu retten. Das bedeutet auch, Vorsorge zu treffen, denn der Herr kommt "wie ein Dieb in der Nacht". Un da der Winter schon genannt ist, werden Zeiten der Not im Winter sein. Dafür gibt es verschiedene andere mystische Aussagen, in denen vor Kriegen und Notzeiten im Winter gewarnt wird.

Zu 9. Die Ankündigung des baldigen Kommens stimmt überein mit zahlreichen anderen Botschaften dieser Art. Sie klingen aber anders als vor 20 Jahren. Gerade die Formulierung "Es ist sicher..." ist für jene gedacht, die meinen, das hätte der Himmel schon seit 2000 Jahren gesagt. Und es sei doch nie passiert. Da in Moskau alle Menschen wissen, was passiert ist, werden die Gläubigen darauf warten, ob sicher der Patriarch und die Priester dazu äußern. Berichte von Zeitungen oder Zeugen liegen nicht vor."

Soweit aus dem Schwarzen Brief

Es gibt neben Moskau keine andere Ort- oder Datumsangabe für diese himmlische Warnung. Vielleicht kann einer der Foris rechechieren, z.B. in welcher Kirche in der Schweiz diese Meldung verteilt worden ist.

Die Quelle: Der Schwarze Brief. Ausgabe Nr. 49/2007 (5.12.2007)
Werbung für Abonnement (Bestelladresse: Claus Clausen Verlag, Lange Straße 30a, Postfach 1327, 59523 Lippstadt, Tel.: (02941) 77147. E-Mail: Clausen.LP@t-online.de)

Ich werde später noch etwas zu Russland posten!
Allen einen schönen Marienfeiertag heute!

Hidden21

Hidden21(R)

08.12.2007, 11:02

@ Hidden21
 

Europa: US-Armee bleibt wegen Putin in Europa

Ebenfalls aus der neuesten Ausgabe des Schwarzen Briefes:

Nachricht:
Zwei US-Kampfbrigaden werden nicht wie bisher geplant 2008 aus Europa heimgeholt. Die Nato warnt Rußland vor einem neuen Rüstungswettlauf mit dem Westen. In den Beziehungen zwischen der Nato und Rußland verschärft sich nicht nur die Rhetorik. Jetzt folgen den Wortgefechten auch Taten. So hat das Pentagon angekündigt, den vorgesehenen Abzug von US-Truppen aus Europa zunächst zu stoppen. Als einen der Gründe für diese Maßnahme nannte General David McKiernan, der Befehlshaber des US-Heeres in Eruopa, das "wiedererstarkte Rußland".

Hintergrund:
Bisher hatte sich die amerikanische Diplomatie Zurückhaltung gegenüber den immer häufigeren antiwestlichen Ausfällen der russischen Führung auferlegt. Nun ist der Abzugsstopp ein klarer Hinweis darauf, daß sich das US-Militär auf eine neuerliche Konfrontation mit Moskau vorzubereiten beginnt. Nach den bisherigen Planungen hätten die US-Truppen in Europa von derzeit 43.000 Soldaten bis Ende 2008 auf 24.000 reduziert werden sollen (während des Kalten Krieges belief sich die STärke der US-Streitkräfte in Europa auf 213.000 Soldaten).

Nun blieben zwei US-Kampfbrigaden, die im Laufe des kommenden Jahres in die USA heimkehren sollten, bis auf weiteres in Deutschland stationiert. Damit unterhält die US-Armee weiterhin vier Kampfbrigaden in Europa. Zwar führt das Pentagon für den Abszugsstopp auch Kosten- und Logistikgründe an. So seien die Unterkünfte für die Heimkehrer noch nicht fertig. Aber General McKiernans Hinweis auf Rußland weist wohl auf das wahre Motiv.

Moskau hat zuletzt seine Kritik an der Nato ständig verschärft. Präsident Wladimir Putin at bestimmten NatoStatten "Muskelspiele" vorgeworfen, weil diese direkt an der russischen Grenze militärische Kapazitäten aufbauten. Dabei ist es nicht nur das geplante US-Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien, das die Russen schwer irritiert. Moskau hat sich auch nach Jahren noch immer nicht mit den zwei Osterweiterungsrunden der Nato abgefunden."

aus dem SB, Nr. 49/2007 (5.12.2007)

Gruß
Hidden21

Zitrone(R)

E-Mail

08.12.2007, 11:14

@ Hidden21
 

Europa: US-Armee bleibt wegen Putin in Europa

Hallo H.,

auf einer "Arbeitsebene" scheint es aber gut zu laufen, auch weilte eine Generalstabsdelegation aus Russland in den Staaten--nicht zu vergessen, der Altmeister Kissinger war im Frühjahr 2007 in Moskau und traf sich dort mit Primakow und anderen wichtigen Persönlichkeiten. Wegen des Wodkas nimmt man in dem Alter sicher nicht so eine beschwerliche Reise auf sich, also was ist denn nun Wahrheit? Danach übrigends, setzte Putin seine strategischen Flüge wieder ein/ zeigt sich nun im Mittelmeer--vielleicht doch Arbeitsteilung.

http://de.rian.ru/safety/20071130/90227130.html

Gruss
z

Hidden21(R)

08.12.2007, 11:25

@ Hidden21
 

Nato probt Balkan-Kriegseinsatz

» "Friedliche Lösung für den Kosovo: Benedikt XVI. empfängt albanischen
» Staatspräsidenten" Benedikt XVI. hat am 6.12. den albanischen
» Staatspräsidenten Bamir Topi im Vatikan empfangen. Die
» Begegnung diente der Stärkung der guten bilateralen Beziehungen und
» ermöglichte einen Gedankenaustausch über die internationale Lage und die
» Entwicklungen im Kosovo. ...»

» "„Gefahr für die gesamte Welt“
»
» Nachdem die Partei von Wladimir Putin bei den Duma-Wahlen einen haushohen
» Sieg davongetragen hat, rätselt die internationale Presse über Putins
» weitere Pläne. Die Befürchtungen reichen von innenpolitischen Winkelzügen
» bis hin zu einer Bedrohung für die außenpolitischen Beziehungen Russlands.
... Je länger Putin unter diesen Umständen im Amt bleibe, desto isolierter
» müsse er auf der politischen Weltkarte agieren.


Dazu diese weitere Meldung aus dem Schwarzen Brief (49/2007)

Nachricht:
Am 10. Dezember wird die Kosovo-Kontaktgruppe (USA, Rußland, Deutschland, Frankreich, GB und Italien) dem UN-Generalsekretär ihren Bericht vorlegen, der zu einer Lösung der Kosovo-Statusfrage führen soll. Doch bereits jetzt zeichnet sich das Scheitern der Gespräche ab, denn während vor allem für die USA die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien unverhandelbar ist, wird dies von Belgrad mit Unterstützung Rußlands ebenso kategorisch abgelehnt. Vor diesem Hintergrund meldete der Deutschlandfunk am 24. Oktober 2007 unter Berufung auf "zuverlässige Quellen", sollte bis zum 10. Dezember keine "einvernehmliche Lösung" gefunden werden, habe die Bundesregierung bereits entschieden, den Kosovo auch gegen den Widerstand Serbiens und Rußlands und ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates einseitig anzuerkennen. Die Nato bereitet sich auf neue Kriegseinsätze im Balkan vor.

Hintergrund:
Der Kosovo soll - geht es nach den Vorstellungen Brüssels - unter quasi-koloniale Baufsichtigung der Europäischen Union gestellt werden. Hierfür soll der künftige EU-Sonderbeauftragte über nahezu uneingeschränkte Vollmachten im Kosovo verfügen, z.B. alle Gesetze des kosovarischen Parlaments und der Regierung annullieren und alle gewählten Vertreter und Beamte entlassen können. Darüber hinaus ginge die Kontrolle über die Geld- und Wirtschaftspolitik des Landes auf die Europäische Union über. Angesichts dieser Planungen ist gegenwärtig vollkommen unklar, wie Serbien auf die Versuche reagieren wird, ohne seine Zustimmung und - aufgrund eines nahezu sicheren russischen Vetos - auch ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrats, seine territoriale Integrität und damit Souveränität derart drastisch einzuschränken - völkerrechtlich ist der Kosovo weiterhin ein integraler Bestandteil Serbiens.

Berichten zufolge kündigte der für den Kosovo zuständige serbische Staatsekretär Dusan Prorokovic an, Belgrad erwäge in diesem Fall die Grenzen zu sperren, eine Handelsblockade zu verhängen und eventuell sogar Truppen in die südliche Provinz zu schicken, um seine territoriale Integrität wiederherzustellen. Zwar wurden diese Aussagen von der serbischen Regierung umgehend dementiert, die Nato scheint sich gegenwärtig jedoch bereits auf einen neuerlichen Konflikt mit Serbien vorzubereiten. So fand laut BBC in der Adria und in Kroatien zwischen dem 27. September und dem 12. Oktober 2007 das Nato-Manöver "NOBLE MIDAS 07" statt, an dem etwa 2.000 Soldaten aus zwölf Nato-Staaten, u.a. aus Deutschland, teilnahmen. Das Manöver, durchgeführt von der NATO Response Force, basiert auf dem Szenario eines militärischen Konfliktes in einer sich abspaltenden Balkanprovinz. Es scheint eine kaum verhüllte Anspielung auf die gegenwärtigen Ereignisse im nahe gelegenen Kosovo zu sein, dessen mehrheitlich albanische Bevökerung die Unabhängigkeit von Serbien anstrebt."

Gruß Hidden

Johannes(R)

E-Mail

08.12.2007, 16:10

@ Hidden21
 

Urheberrecht/Coypright

» (Frage Johannes: Wie ist das mit dem copyright, bevor ich alles poste bzw.
» weiter ausführe? Es wird nämlich erst noch richtig interessant und der
» Schwarze Brief von heute und letzter Woche ist wieder einmal erstklassig)




Hallo Hidden,

das Copyright ist kaum zu verstehen (wußtest Du, daß Du Fotos von Dir, die ein Fotograf gemacht hat, noch lange nicht im Internet zeigen darfst?), deshalb kann ich nur empfehlen, möglichst noch weniger als gedacht zu zitieren. Die beiden kommerziellen Seiten in Deinem Beitrag habe ich daher auch ein wenig gekürzt (damit die Abmahngeier verhungern mögen).

Was im allgemeinen okay ist: Nur den fett geschrieben ersten Absatz zitieren, der ja auch im Artikel selbst die Neugier zum weiterlesen wecken soll. Und dann den Link zum vollständigen Artikel.

Zenit habe ich so verstanden, daß man einzelne Artikel zum privaten Gebrauch verwenden darf. Privat genutzte Foren sind nicht direkt aufgeführt, aber sie unterscheiden den privaten Gebrauch von der beruflichen Nutzung, in der man mit dem Artikel oder der Seite Geld verdient. Beides ist hier nicht der Fall, also sehe ich kein Problem für einzelne Zitate, wenn der Link dabei steht. Die Haltung von Zenit ist verständlich, denn einerseits wollen sie den Inhalt verbreiten, andererseits haben sie auch Kosten und müssen von etwas leben, so daß sie diesen Kompromiß gewählt haben, der privat eine recht großzügige Nutzung ermöglicht.

Zum Schwaren Brief: Bei der Botschaft an sich sehe ich gar kein Problem, denn diese wurde allgemein verteilt und vom SB selbst nur zitiert. Mit der Analyse des Herausgebers ist das schon schwieriger, weil er ja schließlich davon lebt, und somit hängt es von ihm ab, wie er das sieht.

Wie gesagt, es ist nicht mein Problem, ich - für meinen Teil - habe keine Probleme mit Zitaten, versuche aber, die Regeln zu beachten und den Hintergrund zu verstehen. Da Du jetzt mehr als die Botschaft an sich eingestellt hast (danke für die Info), werde ich jetzt einfach mal den Herausgeber fragen, ob Besprechungen einzelner Artikel in Foren in Ordnung sind, und ansonsten nehme ich es wieder raus (Hinweis: Ich sehe das in diesem Fall etwas lockerer, da der SB Inhalte verbreiten will, während für Handelsblatt & Co der Verdienst im Vordergrund steht).

Viele Grüße

Johannes

---
"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Alexander(R)

10.12.2007, 16:43

@ Hidden21
 

Putin als "Superpräsident"

Putin erwägt es nach den Wahlen als eine Art Superpräsident vom kombinierten Russland und Weissrussland zu werden.
utin%20Super%20Pr%E4sident/290555.html">http://www.ftd.de/politik/international/:Putin%20Super%20Pr%E4sident/290555.html
(der Link scheint nicht zu funktionieren da aus dem : und P ein Smiley entstgeht)

Wer weiss was als nächstes kommt:
Am Ende schliessen sich dann weitere russische (Ex-)Staaten diesem Konglomerat an und am Ende stehen wir wieder gegen eine voll aufgerüstete Sowjetunion (vielleicht ausser Polen und der Tschechei).

Könnte es tatsächlich in diese Richting gehen?

Gruß,
Alex

Eyesvektor(R)

10.12.2007, 21:41

@ Alexander
 

Medwedjew (42J.) soll Nachfolger Putins werden

Hallo Alex!

"Putin erwägt es nach den Wahlen als eine Art Superpräsident vom
kombinierten Russland und Weissrussland zu werden."

Kann schon sein, daß solch ein Konglomerat geplant ist, obwohl das Gerücht
einer Union Rußland-Weißrußland schon lange im Umlauf ist und nie wirklich
in Kraft trat.
Als Präsident Rußlands jedenfalls ist der Aufsichtsrats-Vorsitzende von
Gazprom, Medwedjew im Gespräch, der am 17.Dezember offiziell vorgestellt
werden soll. Medwedjew
Er ist erst 42 Jahre alt und seit dem Amtsantritt Putins am 31.12.1999
stellvertretender Leiter der Präsidialsverwaltung.
Medwedjew im Wiki Wiki hat schon aktualisiert, da sind flinke Schreiber am Werk!
Seine politische Einstellung gilt als liberal, er ist kein sogenannter
"Silowiki", ein Vertreter der Interessen von Militär, Geheimdiensten,
Staatsanwaltschaft und Polizei.
Den Prophezeiungen nach soll "der" Präsident jedoch ein sehr junger sein.
Er ist gerade mal 42 Jahre alt.

Grüße, Eyesvektor

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