Schweiz entwaffnet Reservisten (sonstige Themen)
Bis vor kurzem wurde jedem Angehörigen der Schweizer Armee am Ende der Rekrutenschule die sog. Taschenmunition mitgegeben. Die Taschenmunition war, wie das Sturmgewehr auch, zu Hause aufzubewahren. Die Box durfte nur bei Anordnung einer Kriegsmobilmachung geöffnet werden, um den Selbstschutz beim Einrücken sicherzustellen. Sie war (ungeöffnet) in jeden Dienst mitzunehmen.
Dieser Selbstschutz der Soldaten, der die jederzeitige Verteidigungsfähigkeit der Schweiz sicherstellen sollte, scheint inzwischen politisch nicht mehr erwünscht zu sein:
> Im Herbst 2007 beauftragte das Parlament den Bundesrat, die Taschenmunition
> zurückzuziehen. Die Armee setzt den politischen Auftrag bis Ende 2009 um.
> Im Befehl für die Rückgabe der Taschenmunition vom 3. Januar 2008 hat der
> Chef des Führungsstabes der Armee, Divisionär Peter Stutz, angeordnet, dass
> jeder Angehörige der Armee bis Ende 2009 seine Taschenmunition entweder im
> Rahmen einer Dienstleistung (Wiederholungskurs, Beförderungsdienst) oder
> ausserdienstlich in einer Retablierungsstelle der Logistikbasis der Armee
> (LBA) zurückzugeben hat. [...] (Schweizmagazin)
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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"
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- Schweiz entwaffnet Reservisten - Johannes
, 21.06.2008, 16:04
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