Karfreitag/Bibel/Antichrist (sonstige Themen)
Hallo Dunkelelbin,
schön von dir zu hören, sicher Menschen, die sich mit dem Universum beim Studium der Naturwissenschaften oder anderer Diziplinen beschäftigt haben, sind im Hinblick auf den Glauben in allergrösste Schwierigkeiten geraten. Ja, eine grosse Anzahl hat sich dem Gedanken an einen Gott gänzlich verschlossen. Mit anderen Worten, das Erforschen des "Sichbaren"hat- zumindest für eine Mehrheit - das "Unsichtbare" nicht erschlossen, sondern sie dem Glauben an Gott und das Unsichtbare entfremdet.
Der Grund für diese Situation liegt einfach in den zahlreichen Widersprüchen des Sichtbaren. Und gemessen am Sichtbaren wird das Unsichtbare entweder unsinnig, oder es wird weiterer ernsthafter Erwägungen nicht für wert geachtet.
Deshalb vermag der Intellektuelle anhand des Sichtbaren kein glaubwürdiges Bild des Unsichtbaren zu erkennen, falls es überhaupt das Unsichtbare gibt - ist für viele Kreise das Christsein identisch mit "intellektuell drittklassig" zu sein.
In ihrem Hochmut unterstellen sie stillschweigend, dass der Christ intellektuell unfähig ist , die scheinbaren Widersprüche in seinem "naiven" und intellektuell "unmöglichen" Glauben (= kindlicher Glaube) zu begreifen.
Die Liebe Gottes wird auch in seinen Methoden deutlich. Er wirbt um die Menschen durch --die Torheitder Predigt-- und nicht mit Hilfe mächtiger Engel oder superintelligenter Wesen aus anderen Lebensräumen (die es nach der Bibel zweifelsohne gibt),
die seine Botschaft übermitteln. Vielleicht würde dann der Mensch Gehorsam üben aus Angst. Gott aber sucht des Menschen Vertrauen und geht den Weg der Liebe ans Kreuz.Einen kleinen Vorgeschmack der wahren Liebe kennt sicher jeder aus Erfahrung; Ist jemand verliebt und hat Schmetterlinge im Bauch stellt er auch gerne seinen Intellekt in die Ecke und vollzieht Handlungen, die vorher seine doch so hochgelobte Vernunft ihm ausgeredet hätte.
Die Vernunft entstammt einer anderen Ordnung als die Liebe und der Glaube, aber gerade grosse Denker wie Pascal oder Newton belegen deutlich in ihrer Herzenshaltung Demut ( Vorraussetzung der Liebesordnung) und erschliesen sich den Weg und die Wahrheit des : ICH BIN.
Jesu Worte, -"so zu werden wie die Kinder"-, stellt die Vertrauensfrage an den Menschen und nicht die Wissensfrage, da unser Wissen nur Stückwerk ist laut Selbstaussage der Bibel. Kann mir ein Hochmütiger die Frage beantworten, warum etwas existiert? Die Bibel schon, aber wie "dumm" ist es an diese Offenbarung zu glauben, angesichts einer Endlichkeit deren jeder unterworfen ist in der Verlorenheit seines augenblicklichen "Seins".
Kommt her alle, die ihr.........., dieser Einladung Jesu Folge zu leisten setzt das Ablegen des Hochmuts vorraus.
Liebe Grüsse
zitrone
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