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Fitna; - der Film! (sonstige Themen)

verfasst von Johannes(R) E-Mail, 29.03.2008, 12:51

» Der Film dient wohl eher dazu, eine neuerliche Bedrohung "an die Wand zu
» malen" um die Interessen der NWO weiter durchzusetzen.



Hallo Dunkelelbin*,

schön, Dich mal wieder hier zu sehen.

Mit dem Islam-Film sehe ich das zwiespältig.

Einerseits hast Du recht, es werden damit Fronten geschaffen. Und eine Bedrohung aufgezeigt, gegen die wir dann kämpfen müssen, ohne lange zu fragen.

Andererseits: Der Film hat doch recht. Die Bilder sind zwar suggestiv zusammengestellt, aber sie sind keine Erfindung des Regisseurs, sondern so auf diversen islamischen Seiten zu finden.

Was sollte man also als westlicher Filmemacher tun? Schweigen - und damit die Verwässerung unserer bisherigen Werte zulassen? Oder aufrütteln - und damit "eine Bedrohung an die Wand zu malen"?

Der Westen reagiert normalerweise so, daß er angesichts weltweiter Christenverfolgung mehr oder weniger die Augen zumacht und quasi die Täter in Schutz nimmt: Das sei zwar nicht schön, aber man möge doch bitte nicht glauben, daß irgendeine Beziehung zwischen dem Glauben der Täter und ihrem Handeln bestehe. In Wirklichkeit seien die doch alle friedlich, wir müßten nur eben mehr auf sie zugehen und mit ihnen reden... - Ist diese Lösung besser? Was hat sie gebracht?

Ich weiß, das Dilemma besteht, daß das Aufrütteln durch solche Filme wiederum für die falsche Sache genutzt wird. Daß wir uns dabei in unserer berechtigten Entrüstung zum Werkzeug für andere Dinge machen lassen. Aber was wäre die Alternative?

Persönlich sehe ich die Alternative in einer Rückbesinnung auf unsere (christlichen) Werte und in einer Stärkung der Familien. Dies geht aber schon lange (auch und gerade unter einer CDU-Regierung) in eine andere Richtung. Das Ruder dürfte kaum noch herumzureißen sein.

Einen kurzfristig machbaren Lösungsansatz sehe ich eigentlich nur bei den Moslems selbst.

Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, daß sich Deutsche sehr schnell von Ihren Landsleuten distanzieren und sich von ihnen abgrenzen? Kaum fällt ein Verdacht auf einen Rechten, da gibt es große Lichterketten: "Nie wieder", "kein Raum für Nazis", "raus mit diesem Pack", ... Und gegen den christlichen Glauben wird erst recht gelästert, jede Verfehlung Einzelner an die Öffentlichkeit gezerrt.

Und was hört man, wenn Moslems die Täter sind? Dann kommen die Moslem-Verbände und sagen, wir sollten doch bitte nicht glauben, daß sie alle gewalttätig seien, und wir möchten das ihnen doch bitte nicht zurechnen. Aber eine Distanzierung von islamischen Gewalttätern in der Art von Lichterketten oder gar "raus mit diesem Pack"-Rufen gegen ihre Landsleute oder Glaubensgeschwister, die habe ich bisher nicht gefunden.

Das Verhalten von Deutschen und Ausländern ist also unterschiedlich. Deutsche grenzen die Täter sofort aus, die Gemeinschaft wird dadurch definiert, daß man sich richtig verhält, und wer sich anders verhält, der wird schnell ausgegrenzt. Ausländer (insbesondere Moslems) halten da untereinander viel besser zusammen. Die friedlichen unter ihnen bitten daher darum, nicht mit den Gewalttätern in einen Topf geworfen zu werden. Aber die Ausgrenzung der Täter findet nicht statt, zumindest nicht nach außen sichtbar.

Stell Dir doch einfach mal vor, nach Überfällen wie in München (als türkisch-stämmige Jugendliche in der U-Bahn einen Rentner beinahe ermordeten) würde es gleich am Abend Lichterketten durch Landsleute der Täter geben, die in den nächsten Tagen zu Demos mit "XXX raus!"-Forderungen weitergehen würden. DAS hätte Wirkung, und es würde gerade auch die Deutschen beeindrucken. Aber es geschieht nicht, zumindest nicht wie in vergleichbaren Situationen, wenn "Glatzen" die Täter waren.

Ich weiß die Lösung nicht. Der größere Zusammenhalt gerade unter südlichen Ausländern hat durchaus auch positive Seiten, die wir uns zum Vorbild nehmen könnten. Wer so zusammenhält, den kann man auch nicht so leicht auseinander dividieren und gegeneinander aufhetzen. Aber wenn sich diese Kulturen gegenüberstehen, dann ist klar, wer die Oberhand gewinnen wird. Aber ob das erstrebenswert wäre?

Sorry, ich habe leider keine wirkliche Antwort. Aber wenn es schon keine Besinnung auf die eigenen Werte gibt (das wäre die besere Lösung!), dann sehe ich in dem Film des Holländers den Versuch, die Menschen wachzurütteln. Das Problem sehe ich weniger in dem Film an sich als mehr in der Situation, die schon seit Jahren zugelassen und geschaffen wird. Mit Schweigen würde der Regisseur mindestens ebenso der NWO dienen, denke ich.

Viele Grüße

Johannes

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