Karfreitag/Bibel/Antichrist (sonstige Themen)
Hallo,
seltsam welche Blüte doch der Hochmut hervorbringt. Da schreibt in einem Nachbarforum ein Schreiber immerwährend gegen einen "Antichristen " an; allerdings gedenkt man an heutigem Tage ja des Christus.
Jesus ist auferstanden - ja, er ist wahrhaftig auferstanden! Das leere Grab am Ostermorgen ist für unseren biblischen Glauben die absolute Grundlage. Nach einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstitutes Emnid im Jahr 2004 glauben allerdings rund 79 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre nicht an eine leibhaftige Auferstehung Jesu. Interessanterweise nimmt - laut dieser Umfrage - der Auferstehungsglaube mit zunehmender Schulbildung deutlich ab. Ist demnach der christliche Glaube nur eine Sache für Dumme oder Ungebildete? Bereits den Christen im römischen Reich wurde ja geistige Unterbelichtung unterstellt. So schrieb schon der neuplatonische Philosoph Celsus um das Jahr 180: Der Christenglaube ist unterphilosophisch, recht für die Ungebildeten. Christen sind primitiv glaubende Leute. Kein Vernunftmensch hält es unter ihnen aus; Wer die Geschichte der letzten zwei Jahrtausende unvoreingenommen betrachtet, kann allerdings mit Leichtigkeit feststellen, dass viele der intelligentesten und gebildetsten Menschen wie z.B. Origenes, Augustin, I. Newton, S. Kierkegaard oder M. Planck ebenso an den Auferstandenen glaubten, wie es heute zahlreiche Wissenschaftler auch tun. Leeres Grab und wissenschaftliches Denken schließen sich nicht aus. Wir glauben, weil wir denken, und wir denken, weil wir glauben.
Das Leben Jesu und vor allem seine Auferstehung sind selbst nach wissenschaftlichen Kriterien die bestbezeugten Ereignisse der Antike. Es gibt heute 116 Papyri (Handschriften) vom Neuen Testament, von denen etwa achtzig innerhalb der ersten beiden Jahrhunderte geschrieben wurden. Prof. Carsten P. Thiede spricht davon, dass es keinen einzigen literarisch-historischen Text aus der Antike gibt, der mit der bemerkenswerten Überlieferung des Neuen Testaments auch nur im Entferntesten mithalten könnte. Selbst wenn wir als Glaubende diese Beweisführung nicht brauchen, weil uns das Zeugnis des Wortes Gottes genügt, ist es doch gut zu wissen, dass unser Glaube auch dieser Art der Überprüfung standhält.
In 1. Kor. 15 beschreibt Paulus die Grundelemente des Evangeliums so: " ...dass Christus gestorben ist für unsre Sünden , begraben , auferstanden und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen , von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen". Manche waren zwar zunächst Leugner der Auferstehung; aber dann: über fünfhundert Augenzeugen, die zum Teil noch lebten und befragt werden konnten. Mit so vielen Augenzeugen hätten die Christen jeden Prozess gewonnen.
Heute gibt es noch eine ganz andere Ebene, den Auferstandenen zu erleben: Weil er lebt, ist Jesus praktisch erfahrbar. Jesus ist auferstanden - ja, er ist wahrhaftig auferstanden! Das Grab ist tatsächlich leer. Jesus lebt und bleibt der Sieger! Wir brauchen den Auferstandenen nicht zu beweisen, aber wir können ihn erfahren. Dies aber nur auf dem Wege der Demut und der vorrausgehenden Erkenntnis, dass es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die die Vernunft übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie zu dieser Einsicht nicht fähig ist. Gott naht sich nur dem, der seine Ich-Bezogenheit aufgibt, in einem freien Akt, der jede menschliche Mitwirkung ausschliesst. Anderseits ist Gottes Freiheit nemals Willkür; er hat im Evangelium sein Wort verpfändet, niemanden, der ihm seine Schuld bekennt und um Erlösung bittet, zurückzustossen. Aber die Bibel bezeugt den Hochmut des Menschen in-1.Kor.18: Die Weisheit der Welt ist Torheit vor Gott- "..18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. 19 Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« 20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben."
So wie Christus ins Fleisch kam, so wird ein Mensch im Fleisch auftreten in der Macht des Satans, dieser wird als Antichrist in personaler Form bezeichnet. Natürlich wird dies einen Hochmütigen nicht überzeugen, aber diesen Hochmütigen sei nur ein grosser Denker - der trotz enormer Vernunft ( die nicht jeder in dieser Form für sich beanspruchen kann, auch wenn die Wortwahl Eitelkeit und Hochmut bezeugen->>soll auch in der Forenwelt erkennbar sein) empfohlen: Blaise Pascal.
Oder kann es jemand mit ihm aus diesem Forum oder Nachbarforum aufnehmen?
Mit zwölf Jahren entdeckte Blaise für sich noch einmal die mathematischen Sätze des Euklid. Mit siebzehn Jahren veröffentlichte Pascal seine erste mathematische Arbeit, eine Abhandlung über die Kegelschnitte. Sie rief Bewunderung unter den Fachwissenschaftlern hervor. Pascal galt als mathematisches Genie. In den folgenden sechs Jahren widmete er sich weiterhin der wissenschaftlichen Forschung. Aber er war so "dumm " an einen Christus der Bibel zu glauben, dieser arme.....
http://www.zahlenjagd.at/pascal.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Memorial_(Blaise_Pascal)
Gruss
z
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