Der neue (linke) Rassismus im Westen (PI) (sonstige Themen)
Hallo Conner,
er scheibt hier ein paar sehr interessante Gedanken:
> Um sich selbst als Mitglied einer westlichen Gesellschaft dem General-
> verdacht, „rassistisch“ zu sein, zu entziehen, bekommt das Ritual der
> Distanzierung eine kultartige Dimension. Für die Darstellung der eigenen
> Tugendhaftigkeit sind Bösewichte, von denen man sich öffentlichkeitswirksam
> distanzieren kann, sehr hilfreich. Bei Bedarf erschafft man Bösewichte
> auch mal künstlich, etwa durch unterstellte, verfälschte Aussagen wie im
> Fall Hermann. Der Distanzierungsdruck von dem, was man inzwischen willkür-
> lich als „rechts“ oder in anderer Form als unmoralisch definiert, deckt
> sich erstaunlich deutlich mit linksgrüner Ideologie. Wer sich artig
> “distanziert”, dem winkt als Belohnung die Profilierungsmöglichkeit und
> das Ansehen eines moralisch „guten Menschen“. So wird über das Distan-
> zierungsritual letztlich auch der Rufmord Teil eines sich selbst verstär-
> kenden Kreislaufs mit dem Resultat einer von Diffamierungsängsten durch-
> drungenen Gesellschaft.
>
> Der traditionelle Rassismus, wie er leider in westlichen Ländern lange
> verbreitet war (und vereinzelt leider immer noch vorkommt – wobei weitaus
> weniger als in anderen Teilen der Welt), wurde seit 68 ersetzt durch ein
> in der Intensität vergleichbar negatives Klischee. Hassgefühle, Vorurteile,
> rassistisches Klischeedenken können ohne Sanktionen ausgelebt werden, so
> lange sich diese Impulse gegen westliche Bevölkerungen und westliche
> Kultur richten. Entsprechend wichtig wird nun das Abgrenzungsritual von
> „den anderen“, um sich einerseits nicht selbst als Gesinnungsübeltäter zu
> belasten, und zugleich die eigene moralische Überlegenheit zu demonstrieren.
> Der „rassistische Impuls” wurde also lediglich verlagert, und ist insbe-
> sondere im politisch linken, anti-westlichen Spektrum stark ausgeprägt.
>
> Dem steht eine naive, klischeehafte Idealisierung von Kulturen und
> Personen außerhalb des Westens gegenüber. ...
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Dieser Beitrag faßt sehr gut die Entwicklung zusammen, die bei uns inzwischen zu einem Selbstläufer geworden ist: Im Namen des Anti-Rassismus wird ein neuer Rassismus etabliert, und im Namen der Toleranz werden andere Meinungen munter ausgegrenzt. Und wer sich dagegen zu stark wehrt, dem wird unverhohlen mit Gewalt gedroht. Einen Aufschrei in den Medien gibt es dagegen nicht.
Gruß
Johannes
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, 23.10.2007, 11:03- Der neue (linke) Rassismus im Westen (PI) - Johannes
, 24.10.2007, 14:06- Die politisch korrekte Diktatur - Leo DeGard
, 24.10.2007, 16:57
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