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Rubenstein(R)

26.03.2007, 18:06
 

Eine tdliche Epidemie fegt ber unsere Welt (sonstige Themen)

Kommentar aus Yedioth Ahronoth: Eine tdliche Epidemie fegt ber unsere Welt

Selbstmordattentate sind eine tdliche Epidemie, die durch ein tragisch falsch verstandenes Weltbild hervorgerufen werden. Sie sind keine Verzweiflungstaten.

Fr einige junge Menschen, die auf unserem Planeten leben, sind Selbstmordattentate in Mode. Zunchst gab es sie nur in Israel, doch nun haben sie auch den Rest der Welt erreicht. Kein Tag vergeht ohne Nachrichten ber ein neues Selbstmordattentat im Irak, in Afghanistan, Israel, Indonesien oder in Europa. Und nun haben sie im Irak auch begonnen, Kinder fr diese abscheuliche Aufgabe zu benutzen.

So lange dieses schreckliche Phnomen nur auf Israel begrenzt war, konnten die Menschen behaupten, Selbstmordattentter seien einfach Gruppen oder Individuen, die alle Hoffnung verloren htten und auf Grund extremer Verzweiflung, zur Ttung anderer durch am eigenen Krper befestigten Sprengstoff zurckgriffen.

Wegen der Allgegenwrtigkeit dieser Sorte von Gewalt, ist dieses Argument nun berholt. Die Wahrheit ist jedoch, dass man ihm von Beginn an niemals htte Glauben schenken sollen. Und die Begrndung des Arguments zeigt eine fundamentale Ignoranz sowohl bezglich der mglichen Ursachen eines Selbstmordes als auch bezglich der radikal-islamischen Gesellschaft.

Der Werther-Effekt oder Nachahmungssuizid, bei dem eine oftmals berhmte Persnlichkeit innerhalb einer Gemeinschaft Selbstmord begeht und andere folgen, ist bekannt. Andere Studien haben auch gezeigt, dass ein solcher Selbstmord, der in einer Gemeinschaft geschieht, bagatellisiert werden kann und Jugendliche beginnen, ihn als ein Experiment oder eine Rekreationsweise zu betrachten (Rubinstein, 1983). Dies hat dann zur Folge, dass die Selbstmordrate in solch einer Gemeinschaft dramatisch ansteigt.

Im Judentum ist Selbstmord verboten

In seinem Bestseller Tipping Point Wie kleine Dinge groes bewirken knnen nennt Malcolm Gladwell dieses Phnomen Selbstmordepidemien. Es kommt besonders hufig in Mikronesien vor, wo die Selbstmordrate unter Jugendlichen sieben Mal hher ist als in den USA. Gladwell sagt, Menschen tun Dinge, die tdlich sein knnen, weil sie als cool betrachtet werden. Abenteuerliche und gefhrliche Expeditionen sind ein gutes Beispiel hierfr: Auf der Jagd nach Ruhm, Ehre und Berhmtheit sind Menschen bereit, ihr Leben zu riskieren.

Selbstmordattentter gehen mit diesem Konzept nur einen Schritt weiter.

Das Judentum unternimmt Schritte, um Selbstmordepidemien zu verhindern. Es hat Selbstmord immer als verbotene Handlung betrachtet. In der Tat vergleichen Schriften Selbstmord mit Mord, der vom Himmel bestraft wird. Das Judentum verbannt kategorisch jedes potentielle Verlangen nach Selbstmord. Forschungen haben gezeigt, dass in Bundesstaaten der USA mit grerem jdischem Anteil der Bevlkerung weniger Selbstmorde stattfinden.

Die Doktrin der Selbstmordattentter und die barbarische Art der Gesellschaft, in der sie aufgezogen werden, tun das genaue Gegenteil dessen, was das Judentum tut: Sie konstruieren Selbstmordepidemien.

Selbstmordattentter werden zu Helden

In den Sommerlagern der Palstinensergebiete sind ffentliche Pltze und Straen nach Namen von Selbstmordattenttern benannt. Selbstmordattentter werden in diesen Gesellschaften vergttert, glorifiziert und unsterblich gemacht. Darber hinaus wird gesagt, der Selbstmordattentter werde im Leben nach dem Tod unbegrenzt mit sinnlichen Freuden belohnt, die mehr bieten, als man sich in dieser Welt jemals vorstellen knne.

Auerdem sind Familien von Selbstmordattenttern stolz auf diese. Die Familien erhalten Gehlter von grozgigen Spendern wie z. B. dem Iran und der palstinensischen Autonomiebehrde-, die bewundern, was die Kinder getan haben.

Somit wird der Selbstmordattentter zum Helden in seiner Gemeinschaft eine rundum verlockende Option fr viele Teenager. Wenn es in Mikronesien Selbstmordepidemien gibt, weil Selbstmord als cool bagatellisiert wird, ist es offensichtlich, dass es solche Epidemien auch in einer Gesellschaft gibt, die Selbstmordattentter verherrlicht und sie zu Helden macht.

Whrend der letzten zehn Jahre breitete sich diese tdliche Selbstmordepidemie von den Palstinensern in andere Teile der arabischen und islamischen Welt aus und hat rund um den Globus unschuldige Menschen gettet. Wie mit Epidemien blich, so ist auch in diesem Fall schwer vorauszusagen, wohin sich diese Epidemie als nchstes ausweitet, und sie zu stoppen ist eine schwierige, vielleicht sogar unmglich auszufhrende Aufgabe. Lassen Sie uns dem Ding jedoch auf jeden Fall den richtigen Namen geben: es ist eine tdliche Epidemie, die durch ein tragisch falsch verstandenes Weltbild hervorgerufen wird. Es ist keine Verzweiflungstat.

Rabbiner Levi Brackman ist leitender Direktor von Judaism in the Foothills und Autor zahlreicher Artikel ber eine groe Bandbreite von Themen und Fragen.

(Yedioth Ahronoth, 23.03.07)

PS: Der Verdacht ist nicht unbegrndet, dass mit dem Koran, der geistlichen Grundlage der islamischen Welt, so was wie eine Art Gegenkultur begrndet wird, die unserer jdisch-christlichen Welt- und Werteordnung diametral entgegengesetzt ist.

Dunkelelbin*(R)

27.03.2007, 00:38

@ Rubenstein

Eine tdliche Epidemie fegt ber unsere Welt

Hallo Rubenstein,

PS: Der Verdacht ist nicht unbegrndet, dass mit dem Koran, der
geistlichen Grundlage der islamischen Welt, so was wie eine Art
Gegenkultur begrndet wird, die unserer jdisch-christlichen Welt- und
Werteordnung diametral entgegengesetzt ist.

Du hast es sehr dezent formuliert.
Es geht aber nicht nur um die jdisch-christliche Welt- und Werteordnung ( und damit der gesamten abendlndischen Kultur ). Ich kenne keine weitere Religion und auch keinen anderen Glauben der die Selbststtung nicht als eine der schlimmsten *Snden* erkennt.

Das Leben ist etwas sehr Kostbares, es fr eine Ideologie wegzuwerfen bedeutet es nicht wertzuschtzen - es fr einen Glauben zu opfern zeigt nicht nur die Verzweiflung sondern auch den Druck und die Beeinflussung durch andere..... - soll ich sie Krfte nennen?

Der Kampf durch Selbstmordattentter ist eine sehr perfide Methodik, denn sie zielt auf die westlichen ethischen und moralischen Werte genauso wie direkt auf christlichen Glaubensfundamente.

Wirklich teuflisch.

Gre
Dunkelelbin*

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