Prophezeiungsforum (aktuelles Weltgeschehen im Licht der Bibel) - Die nächsten Jahre - meine Einschätzung

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Johannes(R)

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02.04.2008, 19:28
 

Die nächsten Jahre - meine Einschätzung (Archiv_Biblische Prophezeiungen / Zusammenhänge)

Thread gesperrt

Ich m�chte einmal versuchen, die Entwicklung der n�chsten Jahre aufzuzeigen, wie sie sich f�r mich insbesondere auch aus den biblischen Prophezeiungen ergibt.

Die aktuelle Situation ist bekannt, wir stehen vor der gr��ten Finanzkrise der Wirtschaft, die nach n�chterner Einsch�tzung z.B. durch LEAP auch die gro�e Depression in den zwanziger Jahren in den Schatten stellen wird:

Der Ablauf der umfassenden weltweiten Krise wird sich im dritten Quartal 2008 noch einmal deutlich beschleunigen. In den USA wird sich diese erneute Beschleunigung im Zusammenbruch der Realwirtschaft �u�ern. Nachdem die Immobilienblase und die Kreditblase geplatzt sind und der Dollar abgest�rzt ist, ist der Zusammenbruch der Realwirtschaft lediglich der letzte Akt im sozialen und wirtschaftlichen Trauerspiel der US-Rezession... (Link)

Bis Jahresende 2008 wird das System der Pensionsfonds zusammenbrechen. Dadurch wird das gesamte System der kapitalfinanzierten Rente in Gefahr geraten. Diese finanzielle Katastrophe ist f�r viele Menschen gleichbedeutend mit dem sozialen Abstieg in die Armut. Denn die erste gro�e Welle der geburtenstarken Jahrg�nge in den USA, Europa und Japan kommt gerade dann in das Rentenalter, wenn die Ertr�ge der Pensionsfonds einbrechen... (Link)

Vor diesem Hintergrund halte ich wesentliche Ver�nderungen f�r geradezu zwingend, und ich denke dabei insbesondere an eine Neuordnung des Nahen Ostens ("Was Sie hier sehen, das sind die Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens", sagte Condolezza Rice zum 33/34-Tage Krieg zwischen Israel und dem Libanon).

Die Ereignisse k�nnten sich schon bald �berschlagen, vielleicht schon Anfang April diesen Jahres. Randbemerkung: Oft wird in den Foren/Blogs ein russ. General zitiert, der einen Angriffstermin der USA auf den Iran am 06.04. sieht. Diese Meldung bezieht sich aber nicht auf dieses Jahr, sondern sie bezog sich auf 2007! Dennoch halte ich diesen Termin f�r denkbar, evtl. schon am 4./5. April.

Ich erwarte allerdings keinen Angriff der USA auf den Iran. Er wurde zwar schon seit mindestens 3 Jahren immer wieder vorhergesagt ("Bush willl den Krieg", "Wenn die �kb�rse kommt, dann fallen die Bomben", "Weil die USA pleite sind, werden sie den Iran angreifen", ...), traf aber bisher nicht ein. Grund f�r die Fehlspekulation ist, da� den USA falsche Motive unterstellt werden. Meiner Ansicht nach sind es aber nicht wirtschaftliche, sondern letztendlich eher religi�se Motive, die zum Truppenaufmarsch im Nahen Osten gef�hrt haben. Wenn man die Folgekosten betrachtet, dann sind Afghanistan und der Irak rein wirtschaftlich gesehen ein Desaster, da� nicht zu rechtfertigen ist. Aber es geht um mehr, es geht um eine neue (auch religi�se) Neuordnung der Welt, und sie soll im Nahen Osten beginnen.

(Fortsetzung folgt)

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Johannes(R)

E-Mail

03.04.2008, 00:50

@ Johannes

Die nächsten Jahre (der biblische Hintergrund)

 

Im ersten Teil hatte ich die politisch-wirtschaftliche Situation beschrieben und zum Schluß gesagt, daß ich den eigentlichen Grund für die vielen Truppen im Nahen Osten in religiösen Motiven sehe. Wie das?

In der Bibel lesen wir, daß Gott einen Bund mit Abraham schloß: Er, der bis ins hohe Alter kinderlos war, sollte zum Stammvater einer Nation werden, wenn er auf die Zusagen Gottes vertraut. Dieses Vertrauen behielt er auch, als er von einem Engel aufgefordert wurde, seinen eigenen Sohn zu opfern.

Die Geschichte werden die meisten von Euch kennen: Abraham ist tatsächlich bereit, seinen Sohn zu opfern, wenn Gott das wirklich möchte. Aber Gott möchte das gar nicht, er hatte sich ein anderes Opfer ausgesucht. Zuerst einmal einen Widder, aber dauerhaft (und das ist der Kern der Geschichte) gar kein Opfer von Menschen, sondern Jesus. Nicht der Mensch sollte mehr Opfer bringen, sondern Gott wollte klarstellen, daß wir durch eigene Leistung gar nichts für die Ewigkeit erreichen, sondern daß wir Gott vertrauen können.

Dies zieht sich als roter Faden durch die ganze Bibel. Gott suchte sich nicht ein großes, starkes Volk aus, sondern ein bis dahin kinderloses Ehepaar. An dessen Nachkommen, die schließlich zu einem ganzen Volk wurden, zeigte Er, wie mächtig Er ist: Israel hatte immer dann Segen, wenn es Gott vertraute. Und die Feinde Israels wurden zurückgeschlagen, damit alle Nationen erkennen können, daß es hier nicht um die Macht eines kleinen Wüstenvolkes geht (alleine hätten sie das nie geschafft), sondern um einen starken Gott.

Israel spielt eine zentrale Rolle in den Prophezeiungen. Nicht, weil dieses Volk von sich aus irgendwie besser wäre als andere Völker, sondern weil an ihm der Segen Gottes deutlich werden sollte, nachdem Gott seinen Bund mit Abraham geschlossen hatte. Jeder sollte erkennen können, daß Gott der HERR über alles ist - und genau deshalb versuchte Satan immer wieder, die Juden zu vernichten, damit die Menschen nicht mehr dem Gott der Bibel vertrauen. Beim Kampf um Israel sind der eigentliche Anlaß also nicht Menschen, sondern es ist eine Auseinandersetzung zwischen Gott und Satan. Und die Prophezeiungen der Bibel beschreiben die Entwicklung.

(Fortsetzung folgt)

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Conner(R)

03.04.2008, 19:24

@ Johannes

Israelnetz: Barak sagt Deutschlandreise ab

 

Servus Gemeinde,

hierzu mal eine interessante Meldung vom Israelnetz, die ich erhalten habe :

Zitat Beginn :

JERUSALEM / BERLIN (inn) - Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat eine für die kommende Woche geplante Reise nach Deutschland abgesagt. Das meldet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf die israelische Botschaft in ihrer Online-Ausgabe.



Der Besuch war für Montag und Dienstag geplant. Barak wollte unter anderem mit Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung über den gegenseitigen Austausch von Personal für Ausbildungsvorhaben sprechen. Weitere geplante Gesprächsthemen waren die sicherheitspolitische Entwicklung im Nahen Osten und die technische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland. Der Termin für die Reise war erst am Mittwoch offiziell bekannt gegeben worden.



Laut "Welt Online" sind offenbar wachsende Spannungen an der Grenze zum Libanon für die Absage verantwortlich. Manche Kreise in Israel befürchten, dass die Hisbollah angreifen und daraus ein neuer Krieg entstehen könnte.


Zitat Ende.

Warten wir also die nächste Woche ab.

Gruß

Conner

Conner(R)

03.04.2008, 19:36

@ Johannes

Israel und Jesus

 

»
» Israel spielt eine zentrale Rolle in den Prophezeiungen. Nicht, weil
» dieses Volk von sich aus irgendwie besser wäre als andere Völker, sondern
» weil an ihm der Segen Gottes deutlich werden sollte, nachdem Gott seinen
» Bund mit
» Abraham
geschlossen hatte. Jeder sollte erkennen können, daß Gott
» der HERR über alles ist - und genau deshalb versuchte Satan immer wieder,
» die Juden zu vernichten, damit die Menschen nicht mehr dem Gott der Bibel
» vertrauen. Beim Kampf um Israel sind der eigentliche Anlaß also nicht
» Menschen, sondern es ist eine Auseinandersetzung zwischen Gott und Satan.
» Und die Prophezeiungen der Bibel beschreiben die Entwicklung.
»
» (Fortsetzung folgt)

Servus Gemeinde,

das als allerletztes zu DIESEM Thema von mir. Im Augenblick haben Israel und Saudi Arabien eines geminsam. Christen dürfen dort nicht misionieren ! Fragt ZELEM, wenn ihr es genau wissen wollt. Es war der Sanhedrin (http://de.wikipedia.org/wiki/Sanhedrin), besser gesagt Teile davon, die Jesus haben hinrichten lassen und somit Gottes Heilsplan ungewollt verwirklicht haben. Israels Zukunft wird sich erst merklich verbessern, wenn diese Jesus annehmen und nicht, wie machen Menschen berichten, als Verräter abstempeln.
Wohlgemerkt gebe ich hier eins zum allgemeinen Verständnis :

1. Ich stehe an Israels Seite.
2. Jeder sollte ich mit den Leuten von ZELEM mal genauer unterhalten, auch wenn dies dann Teile des eigenen Weltbildes wanken läßt.

Das war die letzten Worte von mir zu diesem Thema !

Gruß

Conner

Johannes(R)

E-Mail

03.04.2008, 22:48

@ Conner

Israel und Jesus

 

» die Jesus haben hinrichten lassen und somit Gottes Heilsplan ungewollt
» verwirklicht haben.




Hallo Conner,

das stimmt, sie haben damit Gottes Plan verwirklicht. Und egal, ob wir für oder gegen Gottes Plan arbeiten, Er wird Seinen Plan verwirklichen. Und das ist ja gerade das faszinierende an den biblischen Prophezeiungen, die Grundlinie ist bekannt. Es stellt sich nur noch die Frage, wo WIR stehen.

Viele Grüße

Johannes

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Johannes(R)

E-Mail

03.04.2008, 23:45

@ Johannes

Die nächsten Jahre (der biblische Hintergrund und der Bezug zu heute)

 

Im dritten Teil möchte ich mich mit den biblischen Prophezeiungen beschäftigen, die sich auf heute bzw. die letzten Jahrzehnte beziehen. Ich werde hier nur einige wenige Punkte herausgreifen können, denn das Thema ist viel zu umfangreich, um es in so einem Beitrag komplett darzustellen. Ich möchte aber zum Nachdenken anregen, vielleicht können wir ja diese oder weitere Punkte in den nächsten Wochen vertiefen.

Auch im Neuen Testament gab es schon eine Endzeiterwartung. Wir müssen das aber unterscheiden von den Prophezeiungen, die sich wirklich auf die Endzeit beziehen.

Die Naherwartung damals hatte den Sinn, das Leben auf Jesus auszurichten. Daß man immer so lebt und bereit ist, daß Jesus jetzt, in diesem Moment, kommen könnte, und man dabei weiß, man ist bereit.

Unabhängig davon kündigt uns die Bibel den Verlauf der Geschichte an. Hier heißt es im Neuen Testament zunächst, daß wir nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu nicht allein sein werden, sondern daß Er uns den Heiligen Geist senden wird. Dieser kam auch für die Jünger sichtbar auf sie, und sie bekamen dadurch die Kraft und die Fähigkeit, das Evangelium zu verkündigen.

Aber die Bibel kündigt darüber hinaus auch an, daß Jesus nicht nur quasi durch den Heiligen Geist "ersetzt" wurde, sondern daß Jesus real wiederkommen wird. Dieses Mal nicht, um zu sterben und eine Zeit der Gnade auszurufen, sondern Er wird als Herrscher kommen.

Warum sollten wir heute näher an der vorausgesagten Endzeit sein als z.B. zur ersten Jahrtausendwende nach Christus? Auch damals glaubten ja viele, daß Jesus nun wiederkommen würde, aber es geschah nicht.

Der Grund ist, daß damals viele Prophezeiungen noch nicht erfüllt waren, die aber vor der Wiederkunft Jesu noch geschehen sollten. So gab es damals noch kein Israel wie heute, sondern die Juden waren in alle Welt verstreut. Dies änderte sich erst 1948, als am 14. Mai der Staat Israel gegründet wurde - aber obwohl Israel bei der Unabhängigkeitserklärung betonte, mit seinen Nachbarn in Frieden leben zu wollen, wurde es noch in der Nacht von Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien angegriffen. Die Feinde konnten aber Israel nicht vernichten, sondern Israel gewann sogar noch hinzu. Allerdings blieb Ostjerusalem zunächst noch unter jordanischer Kontrolle.

Dies änderte sich erst 1967 im Sechstagekrieg, bei dem Israel dem sich abzeichnenden gemeinsamen Angriff Ägyptens, Syriens und Jordaniens zuvorkam. Israel eroberte auch Ostjerusalem, und so hatte Israel das erste Mal seit Jahrhunderten wieder die Kontrolle über ganz Jerusalem. Jerusalem sollte daher zur Hauptstadt werden, aber die meisten Länder (auch die USA) waren nicht bereit, dies anzuerkennen, indem sie ihre Botschaft dorthin verlegen. Nur einige wenige Länder taten dies, und auch sie zogen ihre Botschaften wieder ab. Die letzten Botschaften nicht lange vor dem 40. Jahrestag des vereinigten Jerusalem.

Die 40 ist in der Bibel eine ganz entscheidende Zahl: 40 Jahre war Mose am Hof des Pharao, 40 Jahre in der Verbannung in der Wüste, und dann führt er 40 Jahre lang das Volk Israel. Und 40 Tage hat Jesus gefastet. Die 40 steht in der Bibel für eine Zeit der Prüfung - nach Ablauf der Zeit zeigt es sich, ob die Prüfung bestanden wurde.

Jeder, der es sehen wollte, konnte erkennen, daß die Juden nach der versuchten Vernichtung im 3. Reich wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehrten, auch Jerusalem wurde ihnen wieder gegeben. Dies wurde in vielen Prophezeiungen genau vorhergesagt - aber dennoch entschieden sich die meisten Nationen, dies nicht als Wunder Gottes anzuerkennen, obwohl es doch vor ihren Augen geschah.

Wer die Jahrestage verfolgt hat, der weiß, was direkt nach dem 40. Jahrestag der Eroberung Ostjerusalems geschah, es begannen wie Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und der Fatah. Und wer sich mit der Bibel auskennt, der wird erkennen, daß dieser Ausbruch des internen Streits etwas mit der Haltung der Beteiligten zu Israel (und somit zu Gottes Handeln) zu tun hat. Sie hatten 40 jahre Zeit, das Wunder anzuerkennen, aber sie taten es nicht.

Die anderen Länder waren da übrigens keineswegs besser (und es geht hier auch keinesfalls um die politische Schuldfrage, sondern nur um biblische Zusammenhänge - politisch kann man das natürlich auch anders sehen), und so ist abzusehen, daß auch sie die Folgen spüren werden. Und da ist die beginnende Wirtschaftskatastrophe nur ein kleiner Teil der kommenden Entwicklung, auf die ich im vierten Teil weiter eingehen werde.

(Fortsetzung folgt)

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Zitrone(R)

E-Mail

04.04.2008, 19:15

@ Johannes

Die nächsten Jahre (der biblische Hintergrund und der Bezug zu heute)

 

»
» Dies änderte sich erst 1967 im Sechstagekrieg, bei dem Israel dem sich
» abzeichnenden gemeinsamen Angriff Ägyptens, Syriens und Jordaniens
» zuvorkam. Israel eroberte auch Ostjerusalem, und so hatte Israel das erste
» Mal seit Jahrhunderten wieder die Kontrolle über ganz Jerusalem. Jerusalem
» sollte daher zur Hauptstadt werden, aber die meisten Länder (auch die USA)
» waren nicht bereit, dies anzuerkennen, indem sie ihre Botschaft dorthin
» verlegen. Nur einige wenige Länder taten dies, und auch sie zogen ihre
» Botschaften wieder ab. Die letzten Botschaften nicht lange vor dem 40.
» Jahrestag des vereinigten Jerusalem.
»
» Die 40 ist in der Bibel eine ganz entscheidende Zahl: 40 Jahre war Mose am
» Hof des Pharao, 40 Jahre in der Verbannung in der Wüste, und dann führt er
» 40 Jahre lang das Volk Israel. Und 40 Tage hat Jesus gefastet. Die 40
» steht in der Bibel für eine Zeit der Prüfung - nach Ablauf der Zeit zeigt
» es sich, ob die Prüfung bestanden wurde.


Hallo Johannes,

zu der Rückeroberung der Juden Jerusalems 1967 möchte ich einiges anmerken:

Als im Juni 2007 die 40 Jahre abliefen, eroberten die Hamaskämpfer den Gazastreifen>>>der Auftakt!
In der Bibel beschreibt die Zahl 40 die irdische Prüfung; zwischen Ablauf der 40 und Übergang zur 41 (aber noch vor ihrer Vollendung) muss Veränderung eintreten. Die Vollendung wäre dann bezogen auf die Rückeroberung Jerusalems im Juni 2008. Die Zahl 40 der irdischen Erwartung ist bildhaft vom Schöpfer in der Schwangerschaft manifestiert worden. Nach Ablauf der 40 Wochen erblickt etwas NEUES die Welt. Ausgehend von diesem biblischen Zeitmuster würde ich eine gewaltige Veränderung in den Zeitraum vom 6. April 2008 bis zum 5. Mai 2008 legen. Besonders Augenmerk im Hinblick auf biblische Bezüge zum Volk Israel während des Auszugs aus Ägypten lege ich auf die Zeitspanne vom 14.April bis 20. April sowie der 26/27. April.

Beispiele aus der Bibel zur 40:

Deuteronomium 9:9

9,9 Als ich auf den Berg gestiegen war, um die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hatte, da blieb ich vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg - Brot aß ich nicht, und Wasser trank ich nicht -, 9,10 und der HERR gab mir die beiden steinernen Tafeln, beschrieben mit dem Finger Gottes. Auf ihnen standen all die Worte, die der HERR auf dem Berg mitten aus dem Feuer mit euch geredet hatte am Tag der Versammlung. 9,11 Und es geschah am Ende der vierzig Tage und vierzig Nächte, da gab mir der HERR die beiden steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes. 9,12 Und der HERR sprach zu mir: Mache dich auf, steig schnell von hier hinab! Denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, hat sich versündigt. Sie sind schnell von dem Weg abgewichen, den ich ihnen geboten habe; ..............

1 Samuel 4:18

Und es geschah, als er die Lade Gottes erwähnte, fiel [Eli] rücklings vom Stuhl an der Tür und brach das Genick und starb; denn alt war der Mann und schwer. Er hatte Israel vierzig Jahre gerichtet. >>Und bevor die 41 Jahre vollendet wurden, übernahm Samuel das Amt<<<<


Einen gesellschaftlichen Zusammenhang über die Zeitenwende 1967 gibt dieser Artikel in Beziehung zur Rückeroberung Jerusalems ( Terror in 60er Jahren, Pille, Antiautäre Erziehung, "68 er", Emanzipation etc.):

http://bitflow.dyndns.org/german/AlexanderSeibel/D..._Die_Hintergruende_Des_Terrorismus_20030319.pdf

Die "durchschnittliche" Schwangerschaft dauert 40 Wochen
http://www.babyland-harz.de/schwanger.html

Gruss

z

Alexander(R)

05.04.2008, 11:47

@ Zitrone

re. 40 Jahre

 

Das mit den 40 jahren ist hochinteressant, Zitrone.

Laut Christopher Story in seinem Buch "The European Union Collective" war Deutschland ja auch 40 Jahre geteilt.
Interessanter Zufall?

Gruss,
Alex

Johannes(R)

E-Mail

08.04.2008, 20:37

@ Alexander

re. 40 Jahre

 

» Laut Christopher Story in seinem Buch "The European Union Collective" war
» Deutschland ja auch 40 Jahre geteilt.




Hallo Alex,

nicht nur laut dem Buch war das so: Das Grundgesetz der BRD trat am 23. Mai 1949 (24:00 Uhr) in Kraft, die Verfassung der DDR am 7. Oktober 1949, dies kann man als die endgültige Teilung ansehen. Nach Ablauf der 40 Jahre kam dann die Vereinigung (Mauerfall am 9. November 1989 bzw. Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990, siehe auch Wikipedia).

» Interessanter Zufall?

Nein, ich denke, daß das kein Zufall war.

Deutschland hatte durch die Verfolgung der Juden sehr große Schuld auf sich geladen, dies führte später zur Teilung des Landes. Deutschland änderte aber sein Verhalten zu Israel, und so kam es nach 40 Jahren wieder zu Vereinigung.

Heute haben wir wieder einen zunehmenden Antisemitismus (nicht nur von rechts, sondern auch von links) und Deutschland denkt wieder daran, Großmacht zu werden (Wunsch nach ständigem Sitz im Sicherheitsrat, weltweite Militärmissionen, ...). Dies ist keine gute Entwicklung, und ich habe große Bedenken, daß dies böse endet (was, wenn Israel sich darauf verlassen sollte, von Deutschland nie im Stich gelassen zu werden - und Deutschland Israel bei einem Angriff dann doch verläßt?)

Nochmal meine übliche Nebenbemerkung: Ich weiß, daß man das Verhältnis Deutschland/Israel auf der politischen Ebene auch völlig anders sehen kann. Aber mich interessiert dabei nur die religiöse Betrachtung, da dies meiner Ansicht nach letztendlich der Grund für die Entwicklung ist. Die Politik ist nur die Begründung, aber nicht der eigentliche Grund.

Viele Grüße

Johannes

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Eyesvektor(R)

11.04.2008, 19:09

@ Johannes

re. 40 Jahre

 

Hallo Johannes!

"...und Deutschland denkt wieder daran, Großmacht zu werden (Wunsch nach ständigem Sitz im Sicherheitsrat, weltweite Militärmissionen, ...). Dies ist keine gute Entwicklung, und ich habe große Bedenken, daß dies böse endet (was, wenn Israel sich darauf verlassen sollte, von Deutschland nie im Stich gelassen zu werden - und Deutschland Israel bei einem Angriff dann doch verläßt?" )
Zu den weltweiten Militärmissionen wird Deutschland gedrängt, von den USA
und von der NATO!
Vor der "Wende" waren wir eine Art Sonderzone, ohne volle Souveränität.
Wir hatten wenig Rechte international gesehen (Deutschland wurde erst 1973 in die UN aufgenommen!), aber auch weniger Pflichten.
Während der Unterzeichnung der 2+4-Verträge verpflichtete sich Deutschland,
künftig bei "Friedensmissionen" Soldaten in Krisenherde zu schicken.
Man sieht es ja an dem Gerangel um Afghanistan: D ist kaum gewillt, den
Einsatz dort auszuweiten. Die NATO drängt D ständig um mehr Engagement.
D war schon immer eine mittlere Macht durch seine Einwohnerzahl und seine relative wirtschaftliche Stärke.
Es mag zwar eine Minderheit hier im Land geben, die Großmacht-Gelüste hegen,
aber die Veto-Supermächte werden dies sicher zu verhindern wissen.
Bisher sind jedenfalls alle Versuche gescheitert, für Deutschland einen
ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu ergattern.
Sollte D Israel "verlassen", dann wären wir wieder der absolute Buhmann
der Welt, das wäre jedenfalls mit unserer derzeitigen Verfassung und inmitten der Globalisierung kaum möglich.

Grüße, Eyesvektor

Johannes(R)

E-Mail

25.04.2008, 01:49

@ Johannes

Die nächsten Jahre (die Zukunft)

 

Im dritten Teil schrieb ich, daß die beginnende Wirtschaftskatastrophe nur ein kleiner Teil der kommenden Entwicklung sein wird. Was sich abzeichnet, ist vielmehr eine unfassende Neuordnung. Zuerst des Nahen Ostens und schließlich der ganzen Welt.

Die biblischen Prophezeiungen haben immer Israel im Mittelpunkt, und sie beschrieben auch die Gegenwart damit sehr gut: Ich halte die gegenwärtige Entwicklung im Nahen Osten nicht für die Schuld einzelner Präsidenten oder Staaten, sondern es ist ein Abbild dessen, was sich im Unsichtbaren tut.

Es ist schwer, meine Sicht der Zukunft zusammenzufassen, da sie sich aus vielen, vielen Gesprächen und Überlegungen ergab. Aber aus der Bibel und der Entwicklung der letzten Jahre komme ich zu folgenden Schlüssen:

- Es kommt zu einer echten Neuordnung des Nahen Ostens

- Bereits am Tag nach seiner Gründung wurde Israel von den Nachbarstaaten überfallen, seitdem lebt es in ständiger Angst. Die Neuordnung wird dazu führen, daß sich Israel sicher fühlt: Frieden im Nahen Osten, die Menschen konzentrieren sich auf den Aufbau

- Ich bezweifle, daß diese Neuordnung friedlich ablaufen wird. Wahrscheinlicher scheint es mir, daß es zunächst einen Krieg geben wird, bei dem der Norden Israels, die heutigen Gebiete der Palästinenser und insbesondere Syrien schwer zu leiden haben (Syrien wird schwerer betroffen sein als der Iran, Damaskus wird vermutlich völlig zerstört werden)

- Frieden und Aufbau im Nahen Osten: Als Schutzmacht könnte ich mir die EU bzw. die entstehende Mittelmeerunion vorstellen, die damit die Macht des römischen Reichs real wieder auferstehen läßt (Daniel-Prophezeiungen)

- Dies ist die Situation, vor der die Bibel spricht, wenn sie sagt:

„Denn ihr wisset ja genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb
in der Nacht. Wenn sie sagen werden: «Friede und Sicherheit», dann wird
sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau,
und sie werden nicht entfliehen.“
(1.Thessalonicher 5,2-3)

Hierauf dürfte sich auch das Zitat beziehen, das meist Irlmaier zugeschrieben wird: "Alles ruft Friede, Schalom! Da wird's passieren. — Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf..."

- Im Rahmen der Neuordnung des Nahen Ostens wird auch die Welt umgestaltet werden, die Religionen werden zu einem gemeinsamen Ziel zusammengeführt. Den Menschen wird weisgemacht, daß es das eigentliche Ziel ihrer Religion sei, der neuen Weltordnung zu dienen. Die Religionsausübung ist nicht mehr auf den Schöpfer bezogen, sondern auf das gemeinsame Ziel, die neue Ordnung, oder was für Begriffe auch immer gewählt werden.

- Große Teile des Christentums (im Westen) sind dermaßen übersättigt und träge, daß sie kaum merken werden, wie der Wandel voranschreitet. Es werden ja immer noch die selben Begriffe verwendet werden, und natürlich werden wir offiziell Religionsfreiheit haben, aber der Blick wird sich auf die Aufgabe der Religion in der Gesellschaft richten, nicht mehr auf Jesus als dem Herrn, dem wir nachfolgen sollen.

- Diejenigen Christen, die die Bibel weiterhin als Grundlage ihres Glaubens nehmen und auf Jesus vertrauen, werden von allen Seiten Probleme bekommen, insbesondere auch von den christlichen Kirchen, da der Wandel der Werte und Begriffe fast alle und alles erfassen wird ("Was wollt Ihr denn, wir haben doch Religionsfreiheit" - ja, aber der Sinn der Religion wurde neu definiert. Nicht mehr Anbetung des Schöpfers und Nachfolge Jesu, sondern Dienst an der Schöpfung und der neuen Ordnung - "wir müssen doch alle zusammenhalten, was soll denn daran schlecht sein?" )

- Um die globalen Probleme lösen zu können, wird sich eine starke Weltregierung etablieren, die auch Erfolge haben wird. Es handelt sich aber nur um einen Vorläufer des Antichristen, von dem die Bibel berichtet.

- Als Vorbereitung der Neuordnung sehe ich auch die umfassenden Berichte über Nahrungsmittelknappheit: Dies könnte ein idealer Anlaß sein, den Anbau auf einheitliche Sorten umzustellen ("Dies ist besonders effektiv - wir dürfen nichts anderes zulassen, damit alle genug haben" ). Statt individueller lokaler Versorgung, die eigentlich notwendig wäre, wird darüber immer mehr zentral entschieden (als Vorbereitung auf das "Zeichen des Tieres", ohne das niemand kaufen oder verkaufen kann)

- Diese Veränderungen werden sich zumindest zu Beginn im Westen weitgehend friedlich abspielen. Die Menschen werden gar nicht richtig merken, wie sich die Werte verändern und der Inhalt der gleichen Worte neu definiert wird (im Kampf gegen den Islam, der viel stärker fundamentalistisch geprägt ist, wird es daher viel stärker zu Gewalt kommen)

- Zeithorizont: Frieden im Nahen Osten und Aufblühen innerhalb von vielleicht 1-2 Jahren, danach mehrere Jahre Frieden mit schleichender Umgestaltung

Viele Grüße

Johannes

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