Hidden21
27.11.2007, 18:23 |
Kirchenspaltung (sonstige Themen) |
Ein Thema, das wir bisher vernachlässigt haben. In den Prpohezeiungen wird oft von dieser Spaltung innerhalb der Katholischen Kirche gesprochen. Ich denke nicht, daß es ein Dogma sein wird, sondern konkret zwei Gründe und zwei Gruppen betrifft:
Gruppen:
Modernisten und Tradionalisten (Kirchen- und Papsttreue)
Gründe:
Fokusierte Ökumene mit den Orthodoxen
+
Wiedereinführung Alter Ritus + weitere Korrekturen
als ein geringfügig Einblicknehmender in die Katholische Kirche darf ich zu Anfang bemerken, daß der Hl. Vater im Vatikan von Feinden umgeben ist. Wie schon Paul VI. oder JP II. kann der Papst den Vatikan und die weltweiten klerikalen Strukturen nicht kontrollieren. Er ist Hüter der Katholischen Lehre und Staatsoberhaupt. Als Letzeres wird er vieles erleiden und erdulden müssen, wie andere Staatsoberhäupter in der realen Politik.
Nun zu meinen Thesen:
(1) Die Ökumene wird inhaltlich intensiv vorbereitet. Der Kurs der gesamten KK wird sich damit an die wahren Inhalte, die wahre Lehre der Kirche, die ursprüngliche Liturgie und damit der Würde der Messfeier verstärkt zuwenden. Ein Dorn im Auge der Modernisten und Freimaurer. Nicht vergessen: Im Vatikan gibt es drei verschiedene Logen. Der Besuch des Hl. Vaters in Moskau ist seit langem geplant, hängt von Kyrill und Alexej ab, aber auch von Putin. Die Diplomatie des Vatikans, seiner Dikasterien und Hilfswerke, Prälaten und Nuntien, arbeitet unablässlich an einem Treffen. Im Frühjahr 2008 richtet der Hl. Vater eine Fernsehbotschaft an das russische Volk, womöglich früher.
(2) Die Wiedereinführung bzw. -zulassung des Alten Ritus trennt die Spreu vom Weizen. Dazu kann man vieles sagen, einfach mal hier klicken, welche Eruptionen und Trennungen (die nicht sein müssten und von den Modernisten betrieben werden) das Thema bewirkt: http://www.kath.net/detail.php?id=18327 oder hier: http://www.kreuz.net/article.6263.html
oder hier: http://www.kreuz.net/article.6259.html
Textauszug: "Der italienische Bischof Corti hat drei Priester suspendiert, weil diese keine Sonntagsmesse im “Neuen Ritus“ feiern wollten.
Hintergrund der Suspendierung dürfte sein, dass die drei Kleriker offensichtlich die Heilige Messe nur im "Alten Ritus" feiern möchten, was Bischof Corti wiederum nicht tolerieren möchte.
In der Pfarrei von P. Alberto haben Pfarrangehörige darauf bestanden, dass sie nur die „Alte Messe“ des Priesters besuchen wollen. Bei einer Unterschriftenaktion für die „Alte Messe“ haben sich 600 Personen beteiligt. In der Pfarrei von P. Stefano ist die Pfarrgemeinde aufgrund der Debatte um die „Alte oder Neue Messe“ völlig gespalten. Einige Eltern der Pfarrei unterstützten den Priester, andere wiederum beschwerten sich, weil ihre Kinder die „Alte Messe“ nicht mitfeiern wollen."
Resumee:
Die Katholische Kirche ist nicht von Illus und FM's unterwandert, wovor man alleine Angst haben müsste (auch wenn der Rauch Satans durch Ritzen in die Kirche eingedrungen ist und drei Logen im Vatikan exisitieren). Aber: Ein Großteil der leitenden Mitarbeiter und des Fußvolks in den kirchlichen Institutionen, auch des Klerus, hat längst den Bezug zur Lehre Christi, zu den Moralvorstellungen verloren oder aufgegeben. Sie arrangieren sich mit dem Mainstream, weil sie "Angst" davor haben, etwas einzugestehen, was die Masse belächelt, ablehnt, kritisiert. Die Feigheit bahnt sich ihren Weg wie Eiter in allen Wunden. Ökumene und Alter Ritus sind Skalpelle und Heilansätze, die Krebsgeschwüre herauszuschneiden. Der Papst muß dabei viel leiden... Er erlebt den inneren Verfall. Auch Warnungen (ich nehme bezug auf seine letztjährige Predigt in München-Riem anläßlich seines Besuches in Bayern) werden nicht angenommen oder verstanden. Das ist die besondere Tragik innerhalb der KK. Der innere Prozess der Destabilisierung und der Zersetzung. Troja in einer anderen Version.
Wird das zur Kirchenspaltung führen?
Beten wir für diesen Papst - denn er hat den wirklichen Frieden unter den Menschen vor Augen. Dafür man kein Frömmler oder Tradionalist sein, um das zu verstehen.
Gruß
Hidden |
Hidden21
27.11.2007, 21:20
@ Hidden21
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Kardinalsernennungen |
Kam gerade frisch von Radio Vatikan herein. Damit sind die Kardinalsernennungen auch verstärkt in eine Richtung zu interpretieren bzw. zu deuten:
"Russland/Vatikan: Erfreut über Benedikts Ökumeneverständnis
Das russisch-orthodoxe Patriarchat hat sich sehr darüber gefreut, dass das Kardinalstreffen am vergangenen Wochenende vor allem die Ökumene in den Mittelpunkt gestellt hat. Das Moskauer Patriarchat hoffe nun auf eine Verbesserung der zwischenkirchlichen Beziehungen. Ein Treffen des russisch-orthodoxen Patriarchen mit Papst Benedikt XVI. sei aber nicht ausschlaggebend für den ökumenischen Dialog zwischen Katholiken und Orthodoxen. Das sagt der neue katholische Metropolitan-Erzbischof von Moskau, Paolo Pezzi.
„Ich habe den Eindruck, dass aus orthodoxer Sicht ein positiver Blick auf die ökumenischen Anstrengungen von Papst Benedikt XVI. gerichtet wird. Dabei kann ich zwei Gründe nennen: Einerseits spricht der Papst nicht vage, wenn es um Ökumene geht. Der Papst geht davon aus, dass es sich bei der Ökumene um eine ‚gelebte Communio’ (Gemeinschaft) handelt. Das sehen die Orthodoxen genauso, und das wird von orthodoxer Seite sehr positiv bewertet. Ein zweiter Punkt ist der Wunsch des Heiligen Vaters, alle Hürden zu beseitigen, die eine volle Einheit behindern können.”
Unter dem Vorgänger von Pezzi, Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz, richtete der Vatikan in Russland katholische Diözesen ein, was die orthodoxe Kirche immer wieder als ‚Expansion’ verurteilt hat. Das habe den Dialog gestört, räumt Pezzi ein.
„Es gab und gibt immer noch viele Gebiete in Russland, wo ein intensiver Austausch zwischen Katholiken und Orthodoxen stattfindet. Da kann man sogar von tiefer Freundschaft sprechen. Dieser Austausch ist vor allem auf der Ebene des Klerus zu finden. Es gibt aber noch einige russische Gebiete, wo das Verhältnis weiterhin ziemlich schwierig ist. Ich bin der Meinung, dass vor allem bei den Gläubigen einen intensiverer und ehrlicherer Austausch über unsere Kirchen stattfinden sollte.”
Erzbischof Paolo Pezzi empfing am 27. Oktober in der Marienkathedrale der russischen Hauptstadt die Bischofsweihe. (rv)"
Gruß Hidden |
Eyesvektor
27.11.2007, 23:44
@ Hidden21
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Kirchenspaltung |
Hallo Hidden21!
"Gruppen:
Modernisten und Tradionalisten (Kirchen- und Papsttreue)
Gründe:
Fokusierte Ökumene mit den Orthodoxen
+
Wiedereinführung Alter Ritus + weitere Korrekturen
Wird das zur Kirchenspaltung führen?"
Dachte ich mir genauso, wie es dann auch passieren mußte:
In tiefkatholischen italienischen Dörfern gibt es die ersten
Streitereien und Unterschriften-Aktionen wegen dem eingeführten Alten Ritus, der vor 1969 gültig war.
Der Alte Ritus, der im September 2007 wieder zugelassen wurde ist zwar
rein freiwillig, viele ältere Kirchenmitglieder können sich aber noch
40 Jahre zurückerinnern vor den Auswirkungen des 2.Vatikanischen Konzils.
Und auch viele Jüngere bevorzugen die lateinische Messe, die zu den Wurzeln zurückkehrt und nicht modernistisch völlig verwässert sich darbietet.
Papst Benedikt XIV ist übrigens neben vielleicht noch einem italienischen
Geistlichen der Einzige, der das volle 3.Geheimnis Fatimas kennt.
(Welches A.D.2000 nur etwa zur Hälfte veröffentlicht wurde, der volle Wortlaut hat 4-5 Schreibmaschinenseiten.)
Kann schon sein, daß es bald losgeht mit der Kirchenspaltung.
Wenn man sich die Entwicklung in Frankreich ansieht, dann sieht es nicht
so aus, als ob die Ereignisse noch lange auf sich warten lassen.
Zehnjährige Kids rufen in Paris schon Schlachtparolen und bewaffnen sich mit Schrotgewehren.
Sarkozy fordert Härte gegen Randalierer
77 Polizisten verletzt bei Unruhen in Paris
Grüße, Eyspfeil |
Regine

28.12.2015, 14:26
@ Eyesvektor
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Kirchenspaltung |
Einen konkreten Hinweis auf eine Kirchenpaltung habe ich im Buch "Das Licht der Liebe" von Patricia Devlin, einer US-Amerikanerin, gefunden. Dort ist die Rede davon, daß sich die American Catholic Church von Rom lossagen wird. Es werde nicht sehr lange dauern, bis diese "neue Kirche" in viele kleine Gruppen aufgespalten sein werde. Viele Gläubige würden einfach zu älteren protestantischen Gruppen übertreten. Die "neue Kirche" werde nicht sehr lange bestehen.
Auch bei Lungenschmidt ist von einer KIrchenspaltung die Rede. Die Weichen dafür würden Ende 2015 gestellt. Also nur die Weichenstellung, sichtbar wird die Spaltung erst später. |
Rubenstein
28.12.2015, 15:30
@ Regine
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Kirchenspaltung |
Hallo Regine,
ob es tatsächlich zu einer Kirchenspaltung kommen wird, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass noch eine ganz schlimme Kirchenverfolgung kommt und dass der gesellschaftliche Umsturz, der uns bevorsteht, alles Vorstellbare in den Schatten stellen wird. Von der Antwort der Natur, die sich auch noch melden wird, ganz zu schweigen.
Unabhängig davon, ob sich die Dreitägige Finsternis im Jahre 2020 (wie ich glaube) oder erst im Jahre 2022 (wie Maria S. angekündigt hat) ereignet – eins steht fest: Dieses Phänomen wird so einschneidend sein, dass es gleichzeitig ein neues Zeitalter einläuten wird.
Das geht glasklar aus dem Lindenlied hervor:
„Zählst du alle Menschen auf der Welt,
wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft' verloren den Verstand.“
Die Hälfte der Überlebenden hat einfach den Verstand verloren. Aus dem einfachen Grund, weil sich die vertrauten „Sicherheiten“ einfach in Luft aufgelöst haben. Die Überlebenden fangen da an, wo sie mal vor hundert oder zweihundert Jahren gestanden haben. Und bei einer dann so geringen Weltbevölkerung braucht man natürlich auch den Globalisierungsmythos nicht mehr. Die ganzen aktuellen Gehirnwäschemechanismen sind dann mit einem Schlage weg. Ebenso alle Politiker (deren grausames Schicksal kann man gut bei Irlmaier nachlesen). Auch die Ängste vor Überfremdung sind weg oder die Islamisierungsparanoia. Es zählt nur noch eins: Wo kriege ich was zu essen her?
Und erst dann kommt allmählich die Stunde der Kirche und des Kaisers. Siehe Lindenlied:
„Den Verbannten führest du nach Rom
Großer Kaiserweihe schaut der Dom.
Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.“
Was hier als „einundzwanzigstes Konzil“ bezeichnet wird, ist natürlich das Dritte Vaticanum.
Hellsehen kann ich zwar nicht, aber dafür logisch denken: Der ganze moderne Kokolores in der Kirche wird ein für alle Mal eingestampft. Dazu zähle ich den modernen Messritus und die Handkommunion. Ich bin mir geradezu sicher, dass der Tridentinische Ritus wiederkommt. Und die heilige Kommunion darf nur noch kniend empfangen werden und zwar dergestalt, dass der Priester die Hostie auf die Zunge des Kommunizierenden legt.
Gruß,
R. |
Gärtner
28.12.2015, 15:38
@ Regine
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Kirchenspaltung |
» Auch bei Lungenschmidt ist von einer KIrchenspaltung die Rede. Die Weichen
» dafür würden Ende 2015 gestellt. Also nur die Weichenstellung, sichtbar
» wird die Spaltung erst später.
Auch hier wird von der Kirchenspaltung gesprochen:
https://www.youtube.com/watch?v=QTaS2_SsuP8
https://www.youtube.com/watch?v=Tec0btYPZzg |
Gärtner
28.12.2015, 15:55
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
» Die ganzen aktuellen
» Gehirnwäschemechanismen sind dann mit einem Schlage weg. Ebenso alle
» Politiker (deren grausames Schicksal kann man gut bei Irlmaier nachlesen).
Rubenstein, diese benannte Stelle würde mich interessieren. Falls Du sie zur Hand hast, könntest Du sie hier einstellen? |
Regine

28.12.2015, 18:07
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
»
» Hellsehen kann ich zwar nicht, aber dafür logisch denken: Der ganze
» moderne Kokolores in der Kirche wird ein für alle Mal eingestampft. Dazu
» zähle ich den modernen Messritus und die Handkommunion. Ich bin mir
» geradezu sicher, dass der Tridentinische Ritus wiederkommt. Und die
» heilige Kommunion darf nur noch kniend empfangen werden und zwar
» dergestalt, dass der Priester die Hostie auf die Zunge des
» Kommunizierenden legt.
Hallo Rubenstein,
genau das alles hat Lungenschmidt für die Zeit nach der Dreitägigen Finsternis und dem Zweiten Kommen Jesu so gesehen und in seinem Buch so geschrieben! Wir dürfen uns freuen! |
Rubenstein
29.12.2015, 10:43
@ Gärtner
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Kirchenspaltung |
» Rubenstein, diese benannte Stelle würde mich interessieren. Falls Du sie
» zur Hand hast, könntest Du sie hier einstellen?
Hallo Gärtner,
anbei das gewünschte Irlmaier-Zitat:
„Wenn de Politiker so vui (viel) zum zammarenna o fangan, dann dauarts nimma lang. Es kimd a schlimme Zeit. Hehere (Höhere) wern auf da Stroß totschoßn oder hi’gricht. De Politiker ham koa Moral mehr. Es is ois (alles) erlaubt. De Leit sand so gottlos wie nie zuvor. Bei uns geht ois drunda und drüba. De Regierung fällt a. Es is ganz schlimm de Not. Lug und Betrug regiert.“ (Quelle: Stephan Berndt, „Alois Irlmaier – ein Mann sagt, was er sieht“, Erweiterte Neuauflage, 2014, Seite 166).
Gruß,
R. |
Gärtner
29.12.2015, 11:31
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
» Hallo Gärtner,
»
» anbei das gewünschte Irlmaier-Zitat:
»
» „Wenn de Politiker so vui (viel) zum zammarenna o fangan, dann dauarts
» nimma lang. Es kimd a schlimme Zeit. Hehere (Höhere) wern auf da Stroß
» totschoßn oder hi’gricht. De Politiker ham koa Moral mehr. Es is ois
» (alles) erlaubt. De Leit sand so gottlos wie nie zuvor. Bei uns geht ois
» drunda und drüba. De Regierung fällt a. Es is ganz schlimm de Not. Lug
» und Betrug regiert.“ (Quelle: Stephan Berndt, „Alois Irlmaier – ein
» Mann sagt, was er sieht“, Erweiterte Neuauflage, 2014, Seite 166).
»
» Gruß,
» R.
Vielen Dank Rubenstein für das Zitat von Irlmaier. Demnach wird die Gottlosigkeit noch mehr werden bevor Jesus Christus wiederkommt. Einzig unsere täglichen, intensive Gebete für die Menschheit und die Erde können das Schlimmste wohl noch verhindern bzw. abmildern, wozu uns Maria und Jesus in verschiedenen Botschaften aufrufen. |
Rubenstein
29.12.2015, 11:47
@ Gärtner
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Kirchenspaltung |
» Einzig
» unsere täglichen, intensive Gebete für die Menschheit und die Erde
» können das Schlimmste wohl noch verhindern bzw. abmildern, wozu uns Maria
» und Jesus in verschiedenen Botschaften aufrufen.
Hallo Gärtner,
selbstverständlich können Gebet und Opfer das Schlimmste abmildern. Aber nur die Wenigsten werden diesen Rat beherzigen.
Schwester Lucia, eines der Seherkinder von Fatima, sagte im Jahre 1958 zu Pater Agostino Fuentes, dem Anwalt für die Seligsprechung der anderen beiden Seherkinder, Jacinta und Francisco: „Die Muttergottes hat ausdrücklich gesagt: ‚Wir nähern uns den letzten Tagen.’ Und sie hat es mir dreimal wiederholt. Zuerst sagte sie, der Böse habe den Entscheidungskampf, das heißt den Endkampf begonnen, den einer von beiden gewinnen und einer verlieren wird. Entweder wir sind mit Gott oder mit dem Bösen. Beim zweiten Mal hat sie mir wiederholt, dass die letzten Heilmittel für die Menschheit der heilige Rosenkranz und die Aufopferung an das Unbefleckte Herz Mariens seien. Beim dritten Mal sagte sie zu mir, ‚da alle anderen Mittel von den Menschen verachtet’ würden, halte sie uns zitternd den letzten Rettungsanker hin: Ihre eigene Person, ihre zahlreichen Erscheinungen, ihre Tränen und die Botschaften von Sehern aus allen Teilen der Welt. Weiter sagte die Muttergottes, wenn wir nicht auf sie hörten und sie weiter beleidigten, könnte uns nicht mehr verziehen werden. Die Zeit drängt, dass wir uns über die schreckliche Wahrheit bewusst werden. Dadurch sollen nicht die Seelen mit Angst erfüllt werden, es ist nur ein dringender Mahnruf, denn, seitdem die Heilige Jungfrau dem Rosenkranz so große Wirkungskraft verliehen hat, gibt es auf der Welt kein Problem mehr, weder ein materielles noch ein geistiges, weder ein nationales noch ein internationales, das nicht mit Hilfe des Rosenkranzes und unserer Opfer gelöst werden könnte. Wenn wir ihn mit Liebe und Andacht beten, werden wir Maria trösten und viele, viele Tränen von ihrem Unbefleckten Herzen wegwischen.“ (Voldben, „Die großen Weissagungen“, 1975, S. 227).
Wir merken uns den Satz: Es gibt auf der Welt kein Problem mehr, weder ein materielles noch ein geistiges, weder ein nationales noch ein internationales, das nicht mit Hilfe des Rosenkranzes und unserer Opfer gelöst werden könnte.
Gruß,
R. |
Gärtner
29.12.2015, 12:38
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
» Hallo Gärtner,
»
» selbstverständlich können Gebet und Opfer das Schlimmste abmildern. Aber
» nur die Wenigsten werden diesen Rat beherzigen.
Hier bin nicht ganz so pessimistisch, gerade in meinem Bekannten- und Freundeskreis sind einige aufgeschreckt und beten nun täglich für die Menschheit und die Erde um Frieden etc.
» Wir merken uns den Satz: Es gibt auf der Welt kein Problem mehr, weder ein
» materielles noch ein geistiges, weder ein nationales noch ein
» internationales, das nicht mit Hilfe des Rosenkranzes und unserer Opfer
» gelöst werden könnte.
»
» Gruß,
» R.
Rubenstein, ich las und hörte auch davon. Allerdings haben Protestanten in der Regel keinen Bezug zum Rosenkranzgebet, so wie die Muttergottes uns dazu anhält es zu beten. Bin mir aber sicher, dass JEDES positive an Gott gerichtete Gebet, das aus ehrlichem Herzen kommt, seine Wirkung haben wird und dazu beitragen kann, dass vieles noch abgemildert werden kann. Und sei es nur, dass die Zeit erheblich von Gott verkürzt wird. |
cherry
29.12.2015, 17:24
@ Regine
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Kirchenspaltung |
» Einen konkreten Hinweis auf eine Kirchenpaltung habe ich im Buch "Das Licht
» der Liebe" von Patricia Devlin, einer US-Amerikanerin, gefunden. Dort ist
» die Rede davon, daß sich die American Catholic Church von Rom lossagen
» wird. Es werde nicht sehr lange dauern, bis diese "neue Kirche" in viele
» kleine Gruppen aufgespalten sein werde. Viele Gläubige würden einfach zu
» älteren protestantischen Gruppen übertreten. Die "neue Kirche" werde
» nicht sehr lange bestehen.
Nach meiner Meinung kommt die Kirchenspaltung. Aber nicht in der Form die ihr seht. Es wird eine Rückbesinnung auf das ursprüngliche reine Christentum geben. Die kath. Kirche wird dabei untergehen .... und das ist gut so. Denn im Vatikan sitzt der Antichrist und das schonb immer. Glaubt ihr nicht ???? Was hat die kath Kriche im Namen des Glaubens für Verbrechen begangen. Man spricht von 60 Mio Opfern. Das hat mit Christentum nix zu tun.
Auch hier findet ein Erwachen statt. Die Menschen wenden sich wieder den Ursprung und der reinen Lehre zu. |
Rubenstein
31.12.2015, 11:25
@ cherry
|
Kirchenspaltung |
» Nach meiner Meinung kommt die Kirchenspaltung. Aber nicht in der Form die
» ihr seht. Es wird eine Rückbesinnung auf das ursprüngliche reine
» Christentum geben. Die kath. Kirche wird dabei untergehen .... und das ist
» gut so. Denn im Vatikan sitzt der Antichrist und das schonb immer. Glaubt
» ihr nicht ???? Was hat die kath Kriche im Namen des Glaubens für
» Verbrechen begangen. Man spricht von 60 Mio Opfern. Das hat mit
» Christentum nix zu tun.
»
» Auch hier findet ein Erwachen statt. Die Menschen wenden sich wieder den
» Ursprung und der reinen Lehre zu.
Hallo cherry,
ein Untergang der katholischen Kirche widerspräche nicht nur den Prophezeiungen, sondern auch direkt dem Evangelium:
„Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus 16,18)
Du schreibst: „Die Menschen wenden sich wieder dem Ursprung … zu.“
Das sagt sich so leicht. Aber in der Praxis wird es wohl kaum funktionieren, zweitausend Jahre Theologie einfach so zurückzudrehen. Und schließlich ist es ja die Aufgabe der Theologie, immer tiefer in das Evangelium einzudringen und es gemäß den jeweiligen Erfordernissen der Zeit auszulegen.
Das Judentum ist ca. 5800 Jahre alt. Aber stell dir mal vor, man würde es auch nur um zweitausend Jahre zurückdrehen. Unmöglich: Denn zu Jesu Zeiten wurde im Judentum noch gesteinigt. Erst die jüdische Theologie hat im Laufe der Jahrhunderte mit ihrem immer tieferen Eindringen in die Kernbotschaft der Torah erkannt, dass die Torah nicht wortwörtlich zu nehmen ist.
Das Gleiche gilt für den Islam. Was passiert, wenn man zu den Ursprüngen des Islam im 7. Jahrhundert zurückkehrt, können wir dieser Tage gut am Wirken des IS erkennen.
Schlussendlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass die vielerorts anzutreffende schlechte Meinung über die Kirche nicht auf Tatsachen beruht, sondern auf das Wirken äußerst dunkler Kräfte zurückgeht, die den Großteil der Medien beherrschen. Nimm zum Beispiel den SPIEGEL. Der hat seit Ewigkeiten zwei Feindbilder: Israel und die katholische Kirche. Beim Thema Israel ist die Desinformation des SPIEGEL geradezu sensationell. Kritische Geister wissen das natürlich, aber die breite Masse, die praktisch nichts oder nur wenig reflektiert, wird auf gefährliche Weise an der Nase herumgeführt. Und daher rührt auch der ganze Antisemitismus, der sich heutzutage vornehmlich als Antizionismus artikuliert. Ich erinnere nur an den jüngsten Aufruf der gehirngewaschenen Gutmenschen-Gestapo, israelische Produkte aus den „besetzten“ Gebieten zu boykottieren. Die Wahrheit ist: Es gibt gar keine von Israel „besetzten“ Gebiete – höchstens „umstrittene“ Gebiete (um mal in der Sprache der Diplomatie zu bleiben). Jeden Stein, den du in Samaria und Judäa umdrehst, erzählt jüdische Geschichte.
Gruß,
R. |
Rubenstein
31.12.2015, 11:37
@ Gärtner
|
Kirchenspaltung |
»
» Rubenstein, ich las und hörte auch davon. Allerdings haben Protestanten
» in der Regel keinen Bezug zum Rosenkranzgebet, so wie die Muttergottes uns
» dazu anhält es zu beten. Bin mir aber sicher, dass JEDES positive an Gott
» gerichtete Gebet, das aus ehrlichem Herzen kommt, seine Wirkung haben wird
» und dazu beitragen kann, dass vieles noch abgemildert werden kann. Und sei
» es nur, dass die Zeit erheblich von Gott verkürzt wird.
Hallo Gärtner,
da stimme ich dir natürlich zu. Außerdem ist mir ein Protestant, der zwar die Bibel, aber die Religion nie kennengelernt hat, dafür aber mit lauterem Herzen zu Gott betet, tausendmal lieber als ein Katholik, der zwar die Fülle der Wahrheit über die heiligen Sakramente erfahren hat, aber im Herzen lau ist.
Das Rosenkranzgebet ist in der Tat die größte Waffe, die uns in dieser Zeit zu Abwehr des Bösen zur Verfügung steht. Ein vollständiger Rosenkranz enthält zwar 53 Ave Maria, was bei einigen Protestanten vielleicht zu einer unberechtigten Abwehrhaltung führt, aber die Geheimnisse, die darin betrachtet werden, sind in ihrer Abfolge ja nichts weiter als das Leben Jesu. Ein Protestant sollte theoretisch also keinerlei Probleme mit dem Rosenkranz haben.
Außerdem weißt du ja, dass auch Katholiken Maria nicht anbeten. Angebetet werden darf nur Gott. Aber wir beten ZU Maria, weil sie der direkteste Draht zu ihrem Sohn ist. Sie ist also NUR eine Mittlerin – aber eine sehr mächtige Mittlerin.
In der Kirche sagen wir: „Omnes cum Petro ad Iesum per Mariam“ – also: „Alle mit Petrus zu Jesus durch Maria.“
Gruß,
R. |
KimS
31.12.2015, 12:10
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
» » Nach meiner Meinung kommt die Kirchenspaltung. Aber nicht in der Form
» die
» » ihr seht. Es wird eine Rückbesinnung auf das ursprüngliche reine
» » Christentum geben. Die kath. Kirche wird dabei untergehen .... und das
» ist
» » gut so. Denn im Vatikan sitzt der Antichrist und das schonb immer.
» Glaubt
» » ihr nicht ???? Was hat die kath Kriche im Namen des Glaubens für
» » Verbrechen begangen. Man spricht von 60 Mio Opfern. Das hat mit
» » Christentum nix zu tun.
» »
» » Auch hier findet ein Erwachen statt. Die Menschen wenden sich wieder
» den
» » Ursprung und der reinen Lehre zu.
»
» Hallo cherry,
»
» ein Untergang der katholischen Kirche widerspräche nicht nur den
» Prophezeiungen, sondern auch direkt dem Evangelium:
»
» „Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich
» meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht
» überwältigen.“ (Matthäus 16,18)
»
» Du schreibst: „Die Menschen wenden sich wieder dem Ursprung … zu.“
»
» Das sagt sich so leicht. Aber in der Praxis wird es wohl kaum
» funktionieren, zweitausend Jahre Theologie einfach so zurückzudrehen. Und
» schließlich ist es ja die Aufgabe der Theologie, immer tiefer in das
» Evangelium einzudringen und es gemäß den jeweiligen Erfordernissen der
» Zeit auszulegen.
»
» Das Judentum ist ca. 5800 Jahre alt. Aber stell dir mal vor, man würde es
» auch nur um zweitausend Jahre zurückdrehen. Unmöglich: Denn zu Jesu
» Zeiten wurde im Judentum noch gesteinigt. Erst die jüdische Theologie hat
» im Laufe der Jahrhunderte mit ihrem immer tieferen Eindringen in die
» Kernbotschaft der Torah erkannt, dass die Torah nicht wortwörtlich zu
» nehmen ist.
»
» Das Gleiche gilt für den Islam. Was passiert, wenn man zu den Ursprüngen
» des Islam im 7. Jahrhundert zurückkehrt, können wir dieser Tage gut am
» Wirken des IS erkennen.
Ganz ehrlich meine Meinung:
wenn eine Religion erst durch eine "theologische Entwicklung" über hunderte bis tausende Jahre gehen muss, damit sie "human" ist, dann denke ich: "Was ist das für eine Religion? Ist das überhaupt eine Religion?"
Dagegen:
wenn man sich ans Urchristentum erinnert und danach lebt, dann ist das nicht "schädlich", sondern auch nach über 2000 Jahren immer noch gut und richtig.
Deshalb kam ja Jesus, damit er alles richtig stellen kann, was davor falsch gelaufen ist.
Im Christentum dagegen wäre es wünschenswert, wenn man sich wieder ans Urchristentum erinnert. Im Judentum und Islam ist genau das Gegenteil der Fall! |
Gärtner
31.12.2015, 15:02 (editiert von Gärtner, 31.12.2015, 15:28)
@ Rubenstein
|
Kirchenspaltung |
» Hallo Gärtner,
»
» da stimme ich dir natürlich zu. Außerdem ist mir ein Protestant, der
» zwar die Bibel, aber die Religion nie kennengelernt hat, dafür aber mit
» lauterem Herzen zu Gott betet, tausendmal lieber als ein Katholik, der
» zwar die Fülle der Wahrheit über die heiligen Sakramente erfahren hat,
» aber im Herzen lau ist.
»
» Das Rosenkranzgebet ist in der Tat die größte Waffe, die uns in dieser
» Zeit zu Abwehr des Bösen zur Verfügung steht. Ein vollständiger
» Rosenkranz enthält zwar 53 Ave Maria, was bei einigen Protestanten
» vielleicht zu einer unberechtigten Abwehrhaltung führt, aber die
» Geheimnisse, die darin betrachtet werden, sind in ihrer Abfolge ja nichts
» weiter als das Leben Jesu. Ein Protestant sollte theoretisch also
» keinerlei Probleme mit dem Rosenkranz haben.
»
» Außerdem weißt du ja, dass auch Katholiken Maria nicht anbeten.
» Angebetet werden darf nur Gott. Aber wir beten ZU Maria, weil sie der
» direkteste Draht zu ihrem Sohn ist. Sie ist also NUR eine Mittlerin –
» aber eine sehr mächtige Mittlerin.
»
» In der Kirche sagen wir: „Omnes cum Petro ad Iesum per Mariam“ –
» also: „Alle mit Petrus zu Jesus durch Maria.“
»
» Gruß,
» R.
Hallo Rubenstein, kann mich Deinen Worten anschließen. Wobei ich keinen Unterschied mache, ob ein Mensch Protestant oder Katholik ist. Wichtig ist, dass sein Herz bei Gott und Jesus Christus ist. Auch ein "Vater Unser" Gebet oder ein ganz individuelles Gebet haben starke Wirkung, wenn es aus tiefem Herzen heraus gebetet und nicht einfach heruntergeleiert wird.
Die einen wenden sich über Jesus an Gott, die anderen wenden sich direkt an Gott. Katholiken wenden sich an Maria als Mittlerin zu Jesus und wiederum andere, wenden sich an ihren Schutzengel oder die Erzengel Gottes oder direkt an den heiligen Geist. Die Zielausrichtung ist dieselbe, nämlich Gott unser Vater im Himmel und Jesus Christus. |
cherry
31.12.2015, 16:19
@ Rubenstein
|
Kirchenspaltung |
» Hallo cherry,
»
» ein Untergang der katholischen Kirche widerspräche nicht nur den
» Prophezeiungen, sondern auch direkt dem Evangelium:
»
» „Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich
» meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht
» überwältigen.“ (Matthäus 16,18)
»
Mich stört schon mal das ständig die 4 Evangelien zitiert werden, wo es doch insgesamt 80 gegeben hat. Dazu ist jede Menge falsch übersetzt - wissentlich oder unwissentlich - und einiges missinterprediert.
Selbst wenn das mit Petrus und den Felsen stimmt. Was ist daraus geworden. Spätestens nach den 1. Konzil von Nicäa kannste das alles in die Tonne stopfen. Seit dem ging es nur noch um Macht und Geld.
Für mir reicht das wenn ich die 10 Gebote befolge und christliche Werke verrichte. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
Das mit Israel ist so und so ein weit gespanntes Minenfeld. Jedenfalls sollte man gründlich von den Iraelis und den zionist messianischen Sekten unterscheiden. Letztere möchten ein Großisrael vom Euphrat bis zum Mittelmeer. Das hat es nie gegeben. |
Rubenstein
02.01.2016, 11:44
@ cherry
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Kirchenspaltung |
Hallo cherry,
du leitest dein Posting ein mit den Worten „Mich stört schon mal“ – also sprichst du von deinen Gefühlen. Aus persönlichen Gefühlen kann man aber keine Religion entwickeln. Unsere Religion ruht auf zwei Säulen: Glaube und Vernunft. Deshalb leitete Papst Johannes Paul II seine sehr lesenswerte Enzyklika „Fides et Ratio“ auch mit den Worten ein: „Glaube und Vernunft (Fides et ratio) sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“
Versetz dich doch kurz mal in die Zeit des Urchristentums. Da gab es nur die mündliche Überlieferung von einigen Augen- und Ohrenzeugen. Erst später wurden die Evangelien geschrieben. Ob es genau achtzig waren, weiß ich zwar nicht, aber es waren auf jeden Fall mehrere. Wenn es zwischen den Urtexten Widersprüche gab, führten diese in der Urkirche natürlich zur Verunsicherung der Gläubigen. Was macht die Urkirche dann? Sie lässt ihre Weisen und Ältesten, denen durch Handauflegung (apostolische Sukzession) die Priesterweihe erteilt worden ist, beratschlagen, damit sie im Heiligen Geist erkennen, was von Gott kommt und was nicht.
Und was diese Ältesten und Weisen als zu glauben anordnen, ist dann auch zu glauben, auch wenn es der persönliche Verstand nicht fassen kann. Denn in der Kirche gilt der Grundsatz: „Ut omnes unum sint“ – dass wir alle eins sind.
Was nicht von Gott kommt, nennt man Gnosis – sie wurde zu allen Zeiten von der Kirche aufs Schärfste verurteilt. Was hingegen von Gott kommt, ist das, was uns heute als Altes und Neues Testament vorliegt.
Aber auch dieser reine Text hat natürlich seine Tücken. Jeder Mensch erfasst den Text in Abhängigkeit von seinen persönlichen Geistesgaben natürlich anders. Deshalb muss der Text interpretiert werden. Die Interpretation ist die Aufgabe der Gemeinschaft der Bischöfe mit dem jeweils obersten Bischof, dem Bischof von Rom, an der Spitze. Dieser oberste Bischof hat das päpstliche Lehramt inne.
Wenn also ein Häretiker behauptet: „Sola scriptura“ – nur die (heilige) Schrift zählt, dann spaltet er die Kirche, weil ja jeder Gläubige entsprechend seinen persönlichen Geistesgaben die Heilige Schrift anders auffasst und demzufolge auslegt. Ohne päpstliches Lehramt kann die Einheit der Kirche also nicht gewahrt bleiben.
Der Weg von den christlichen Urgemeinden zu der einen Weltkirche ist also ein logischer Schritt. Würden wir zu der von dir „gefühlten“ Urkirche zurückkehren, wären mit Sicherheit sofort wieder Chaos und Streit über die richtige Auslegung angesagt mit der Folge, dass diese „Urchristen“ gar keine andere Wahl hätten, als wieder (wie vor zweitausend Jahren) erste Schritte in die Richtung einer funktionierenden Organisationsstruktur zu unternehmen. Schließlich geht es um die Einheit der Christen.
Gruß,
R. |
cherry
02.01.2016, 17:41
@ Rubenstein
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Kirchenspaltung |
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» Der Weg von den christlichen Urgemeinden zu der einen Weltkirche ist also
» ein logischer Schritt. Würden wir zu der von dir „gefühlten“
» Urkirche zurückkehren, wären mit Sicherheit sofort wieder Chaos und
» Streit über die richtige Auslegung angesagt mit der Folge, dass diese
» „Urchristen“ gar keine andere Wahl hätten, als wieder (wie vor
» zweitausend Jahren) erste Schritte in die Richtung einer funktionierenden
» Organisationsstruktur zu unternehmen. Schließlich geht es um die Einheit
» der Christen.
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» Gruß,
» R.
Die Weltkirche kann aber nie die katholische Kirche sein. An ihren Fingern klebt Blut. Wer soll denen Vertrauen ???
Im Prinzip ist es doch nur wichtig zu begreifen welche Botschaft Jesus ausgesandt hat. Dazu brauch ich weder die 4 Evangelien, noch die 80.
Liebe, Barmherzigkeit,usw. usw. Das zu begreifen ist ja wohl jeder fähig. Wichtig vor allem ist nicht nur das zu begreifen, sondern auch danach zu leben. Das gilt im übrigen auch für eine Weltkirche, falls man so was überhaupt braucht. |